Der Körpertreffer im VIDEO:
(Text wird unterhalb fortgesetzt)
Kyrgios hits big forehand right at Nadal ????
— Vicehood.com (@Vicehood) July 4, 2019
Nadal was not happy about it..#Wimbledon pic.twitter.com/UidAKod19Q
Privat-Fehde auch mit Journalisten
Überhaupt gerät nicht nur das verlorene Match gegen Nadal, bei dem Kyrgios mit dem zweitschnellsten Ass aller Zeiten (230 km/h) und einem weiteren mit Aufschlag von unten für Aufsehen sorgt, sondern auch die folgende Pressekonferenz zur denkwürdigen Show des eigenwilligen Australiers.
Kyrgios legt sich immer wieder mit den Medien an. Gleich die erste Frage nach der Niederlage gegen Nadal ist freilich auch provokant, nachdem er am Vorabend der Partie in einem Pub gesehen worden war: "Glaubst Du, dass Du besser gespielt hättest, wenn du vergangene Nacht nicht ins Pub gegangen wärst?" - Kyrgios Antwort: "Nein". Und nach einer Nachdenkpause: "Du siehst viel zu aufgeregt aus, dass du diese Frage stellen konntest. Du musst ein wirklich langweiliges Leben haben."
Nach einer langen Frage eines anderen Medienvertreters antwortet Kyrgios zunächst ausführlich, bedankt sich für die Gratulation. Doch als derselbe Journalist noch nachfragt, meint der "Aussie": "Das sind zwei Fragen in Folge, warte bis du dran bist."
Dazu passend lässt Kyrgios immer wieder ironische Komplimente los: "Ich liebe es, mit den Medien zu sprechen, ihr seid so nett zu mir. Ihr seid die Besten und berichtet nur Fakten. Ich liebe das."
"Es ist doch nur Tennis"
Da erscheinen die Einschätzungen des 24-Jährigen hinsichtlich seiner sportlichen Potenziale fast schon nüchtern. Auf die Frage, ob er in richtiger Form einen Grand Slam gewinnen könnte, meint er: "Ich weiß nicht. Ich habe zur Zeit keine Antwort auf diese Frage."
Er müsse viel trainieren, um auf das nötige Top-Level zu kommen, aber sei eben kein Spieler, der das machen würde: "Es hängt davon ab, wie sehr ich es will. Aber ich bin kein Spieler, der jeden Tag trainiert. Im Moment glaube ich also nicht, dass ich einen Grand Slam gewinnen kann."
Wirklich zu stören scheint das Kyrgios, der in der Vergangenheit schon zugab, dass Tennis keine Leidenschaft, sondern ein Job sei, aber nicht: "Vielleicht gibt es Dinge, die ich besser machen kann. Aber ich mache die Dinge gerne so. Es ist nur Tennis. Ist das so wichtig? Für mich jedenfalls nicht."