Atmosphäre "trist und traurig"
(Text wird unter dem Video fortgesetzt)
Weniger Freude verspürt der Lichtenwörther beim Anblick der leeren Ränge im Arthur Ashe Stadium. "Ich will mich definitv nicht daran gewöhnen. Es ist ein bisschen trist und traurig, so ehrlich muss man das sagen. Aber man kann die Situation nicht ändern", meint der Weltranglistendritte.
Dass das erste Grand-Slam-Turnier nach der Coronapause ohne Zuschauer über die Bühne gehen muss, war allen Spielern schon vor dem Turnier klar, aus der Situation will Thiem nun das Beste machen. "Ich habe mich entschieden, nach New York zu fliegen. Es hat mich keiner gezwungen, kein Spieler ist gezwungen worden."
Die fehlende Unterstützung von den Rängen, unabhängig für welchen Spieler, fehle laut Thiem am meisten. "Es ist sehr komisch, aber nur vorübergehend. Hoffentlich einer von ganz wenigen Grand Slams, die so sind."
"Wahrer Champion" wartet
"Wenn ich gut spiele und in den Eröffnungsrunden klar gewinne, ist es gut für das Selbstvertrauen und den physischen Zustand", so Thiem, der nun ohne Satzverlust unter den letzten 32 steht. "Ich versuche, meine Matches so schnell wie möglich zu gewinnen, aber das hängt auch immer vom Gegner ab und wie ich spiele."
"Ich versuche, die Punkte etwas kürzer zu halten. Im Allgemeinen geht es in die richtige Richtung. Es ist schwierig zu sagen, wo ich derzeit stehe, auch wenn ich viele Showmatches gespielt habe, aber hier ist der wahre Wettkampf", meint Thiem noch auf dem Court. "Ich versuche immer noch, ein bisschen mein Spiel zu finden und wieder dorthin zu kommen, wo ich vor der Krise aufgehört habe."
Gegen Cilic erwartet Thiem ein schweres Match: "Er ist ein wahrer Champion. Er weiß, was es braucht, um sogar so große Turniere zu gewinnen. Es wird unser erstes Match auf Grand-Slam-Level, darauf freue ich mich wirklich."
Der als Nummer 31 gesetzte Kroate wird der erste echte Prüfstein für Thiem, der im Head-to-Head mit Cilic 2:0 führt.