US Open: Thiem fehlt ein Sieg auf Ranking-Sprung

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Dominic Thiem steht wie im Vorjahr im Achtelfinale der US Open.

Mit einem weiteren Sieg würde er sein Karriere-Hoch in der Weltrangliste (Platz 7) verbessern und nach dem Turnier auf Rang 5 stehen. Möglich ist dies, da die knapp vor ihm liegenden Novak Djokovic (verletzt) und Marin Cilic (bereits out) in New York keine Punkte mehr sammeln können.

Um auch Alexander Zverev zu überholen und sogar Platz 4 im Ranking einzunehmen, müsste der Lichtenwörther ins Halbfinale einziehen.

Bei einem Achtelfinal-Erfolg würden weitere 180 Punkte auf Thiems Konto wandern, womit er Djokovic und Cilic knapp überholen würde.

Thiem will nichts von Revanche wissen

Im Vorjahr scheiterte Thiem jedoch im Achtelfinale ausgerechnet an Juan Martin del Potro - allerdings wegen einer Verletzung im zweiten Satz.


Der LIVE-Stand in der Weltrangliste:

Platz Spieler Nation Punkte Turnierstatus
4. Alexander Zverev GER 4.470 Out
5. Marin Cilic CRO 4.155 Out
6. Novak Djokovic SRB 4.125 Verletzt
7. Dominic Thiem AUT 4.030 Achtelfinale

Darum sieht der Niederösterreicher, der im Head-to-Head mit dem Argentinier 0:2 zurückliegt, dieses neuerliche Achtelfinale in Flushing Meadows nicht als Revanche.

"Nein, er kann auch nichts dafür, dass ich aufgeben musste." Gewünscht hätte er sich den "Turm von Tandil" nicht. "Es gibt sicher leichtere Achtelfinal-Gegner, auch wenn ich in die obere Hälfte der Auslosung schaue", so Thiem.

Großer Respekt vor del Potro

Zu seiner Taktik: "Man muss sicher kein Hehl daraus machen, dass man eher über die Rückhand bei ihm spielen sollte. Aber nicht nur, sondern ihn über die Vorhand zum Laufen bringen."

Günter Bresnik war mit der Leistung seines Schützlings zufrieden. "Er bringt das konstant. Dass er das jetzt fünfmal hintereinander macht, das zeigt die Qualität von dem Spieler, der er ist", bezog sich Bresnik auf das fünfte Grand-Slam-Achtelfinale Thiems in Folge.

Vor Del Potro, dem US-Open-Sieger 2009, hat Bresnik viel Respekt. "Das ist sein Turnier. Er spielt sehr gut, ich habe die ersten zwei Sätze angeschaut. Der zelebriert mit der Vorhand vom Feinsten. Er kann allein mit dem Aufschlag und mit der Vorhand einen Spieler wie Bautista komplett an die Wand spielen", stellte der 56-Jährige fest.

"Ich hoffe, dass es gegen Dominic nicht so einfach werden wird."

Dominic Thiem setzte im Laufe seiner Karriere schon auf viele verschiedene Looks. LAOLA1 mit der Zeitreise:

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In seiner Jugend setzte Thiem auf den Wuschelkopf-Look.

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Für seine erstmalige Teilnahme am ATP-Turnier in Kitzbühel im Jahr 2011 musste es etwas kürzer sein.

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Auf den "Irokosen" setzte schließlich einst schon David Beckham.

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Danach wurde es wieder länger und geföhnt.

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Es folgte der erste Versuch mit Haarband.

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Doch diese Idee verwarf der Niederösterreicher rasch wieder.

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Die Haare wurden wieder kürzer, Gel durfte 2012 auch nicht fehlen.

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Im Mai 2013 präsentierte sich Thiem mit zwei rasierten Streifen auf der Seite. 

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Bei den Erste Bank Open im Oktober 2013 war es schließlich nur noch ein Steifen.

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Ende 2013 war auch dieser wieder herausgewachsen.

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2014 wollte Thiem nichts mehr vom Gel-Look wissen, die Haare wurden länger.

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In Kitzbühel versuchte es Thiem 2014 erneut mit dem Haarband.

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Die Kappe war ihm dann aber doch deutlich lieber.

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Pünktlich zum Stadthallen-Turnier im Oktober 2014 feierten die rasierten Streifen ihr Comeback.

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Nach einer kurzen Übergangsphase wagte Thiem etwas ganz Neues...

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... nämlich blond gefärbte Haare!

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Im Sommer 2015 war er als "Blondschopf" unterwegs.

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Und das durchaus erfolgreich!

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Mit den gefärbten Haaren feierte Thiem unter anderem seinen ersten ATP-Titel.

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Bei den US Open war die Farbe dann aber nur noch in den Spitzen erkennbar.

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Im Oktober 2015 waren die Haare wieder im ursprünglichen Zustand.

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Für das Davis-Cup-Duell mit Portugal im März 2016 rasierte sich der Lichtenwörther "AUT" in die Haare.

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Im Sommer 2016 waren es weniger die Haare, viel mehr das Outfit, das für Schlagzeilen sorgte.

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Als "Zebra" zog Thiem bei den French Open bis ins Halbfinale ein.

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Danach wurden die Haare etwas länger.

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Einmal griff Thiem noch zum Rasierer, ab Ende 2016 sollte die Mähne aber immer länger werden.

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In dieser Saison setzt Thiem während den meisten Partien auf das Haarband.

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Inzwischen sind die Haare ganz schön gewachsen. Das Vorhaben lautete, sie bis zu den French Open nicht zu kürzen.

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Das ist gelungen.

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In Roland Garros spielte Thiem 2017 übrigens nicht als "Zebra" - in diesem Jahr setzten er und Ausrüster Adidas auf die Farbe grün.

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Klassisches Weiß in Wimbledon...

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In Gelb auf der US-Tour 2017!

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In Flushing Meadows verkörpert er die Retro-Kollektion von Pharell Williams.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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