Jürgen Melzer präsentiert den JM*pions TALK

 

Sport-Fans aufgepasst! Den Dienstagabend solltet ihr euch in jedem Fall freihalten.

Um 19:15 Uhr startet Österreichs Tennis-Ass Jürgen Melzer auf der Instagram-Seite von @laola1at seinen „JM*pions TALK“.

In diesem neuen LIVE-Format begrüßt der 38-jährige Niederösterreicher in regelmäßigen Abständen prominente heimische Sportler-Kollegen.

Den Auftakt macht kein Geringerer als ÖFB-Team-Rekordspieler Andreas Herzog (Instagram-Account: @herzerl10). Besonders brisant und mit Sicherheit Thema am Dienstag: Der Noch-Israel-Teamchef wird in diesen Tagen als kommender Werder-Bremen-Coach gehandelt.

"Ich will den Sportlern die Möglichkeit geben, frei von der Leber weg sprechen zu können und ihnen auch Fragen stellen, die nicht unbedingt klassisch sind", erklärt Melzer im LAOLA1-Interview sein neues Talk-Format.

Wenn ihr Fragen an Andreas Herzog oder einen der zukünftigen Interview-Partner habt, die Jürgen unbedingt stellen sollte, dann könnt ihr ihm diese gerne jederzeit über seinen Instagram-Account (@jojomelzer) oder den offiziellen LAOLA1-Kanal (@laola1at) zukommen lassen.

Doch nicht nur das: "Wenn jemandem während dem Interview eine interessante Frage einfällt, dann kann diese auch gerne LIVE im Kanal gestellt werden. Ich werde versuchen, die Fragen mitzulesen und die eine oder andere werde ich dann sicher an meinen Interview-Partner weitergeben", ist der ehemalige Weltranglisten-Achte um einen engen Kontakt mit den Usern bemüht.

Was es über das neue Talk-Format und darüber hinaus noch zu wissen gibt, erfahrt ihr im folgenden Interview:

LAOLA1: Die Coronavirus-Pandemie versetzt derzeit die ganze Welt in Stillstand. Auch die Tennis-Tour ruht auf unbestimmte Zeit, zumindest aber einmal bis Juni. Wie geht’s dir in der Zwangspause?

Jürgen Melzer: Da meine Frau Fabienne noch arbeiten muss, kümmere ich mich die meiste Zeit um meinen kleinen Sohn Noel (Anm.: drei Jahre). Von 7 bis 15 Uhr verbringe ich den Tag also spielend und ich muss fairerweise zugeben, dass der Kindergärtner-Job nicht unanstrengend ist.

LAOLA1: Greift Noel schon zum Tennis-Schläger?

Melzer: Hin und wieder spielt er mal für fünf Minuten. Mehr geht aber noch nicht. Es ist noch zu früh, um sein Ballgefühl zu erkennen. Bis jetzt haut er noch öfters mit dem Fuß drauf.

LAOLA1: Wie nützt du sonst die plötzlich zur Verfügung stehende Zeit zuhause?

Melzer: Natürlich kann ich mich jetzt auch ein bisschen mehr dem Haus widmen. Ich habe mich um den Garten gekümmert, die Fenster geputzt – einfach Dinge gemacht, für die ich sonst keine oder nur wenig Zeit habe. Es ist auch schön, etwas den entschleunigten Alltag zu genießen. Es ist aber keine Frage, dass derzeit extrem einschneidende Dinge passieren. Die aktuelle Phase kann man vielleicht höchstens mit der Nachkriegszeit vergleichen. Wir als jüngere Generation haben zu solchen Sachen überhaupt keine Verbindung. Es ist wie in einem schlechten Hollywood-Film.

LAOLA1: Die aktuelle Situation lässt nun auch Raum für neue Chancen und Möglichkeiten. Wie bist du auf die Idee mit der Interview-Serie gekommen?

Melzer: Derartige Live-Videos gibt es auf tennisnet.com schon seit längerer Zeit mit Christopher Kas. Dort geht es natürlich nur um Tennis und ich glaube, dass die Leute derzeit offen für jeglichen Sport-Content sind. Da ist mir die Idee gekommen, dass man die Menschen durch so ein Format etwas am Alltag der Sportler teilhaben lassen kann. Ich würde gerne Fragen stellen, die ich schon in meiner Karriere gerne beantwortet habe bzw. die ich gerne bekommen hätte. Für mich ist das natürlich etwas völlig Neues, auf das ich mich akribisch vorbereiten werde. Ich freue mich schon, einmal auf der anderen Seite des Stuhls zu sitzen und mit Leuten zu sprechen, mit denen ich immer schon derartige Gespräche führen wollte. Andi Herzog war beispielsweise ein absolutes Kindheitsidol von mir.

LAOLA1: Du willst also Menschen aus dem kompletten Sportbereich zum Interview bitten?

Melzer: Genau. Hauptsächlich will ich anfangs ehemalige und aktuelle Sportler befragen und vielleicht mal den einen oder anderen Trainer. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Interview-Partner auch einen Instagram-Account haben. Daran scheiterte es im Vorfeld manchmal, da ich beispielsweise Hans Krankl und Herbert Prohaska nicht zu einem Instagram-Account überreden kann. Zum Glück gibt es aber in Österreich genügend gute Sportler, die auch auf Instagram aktiv sind.

LAOLA1: Was darf man sich von dir als Interviewer erwarten bzw. was erwartest du selbst von dir?

Melzer: Ich habe ja selbst in meiner Karriere durchaus das eine oder andere Interview geführt und ich glaube, dass ich dem Sportler die Möglichkeit geben kann, frei von der Leber weg sprechen zu können. Ich will auch Fragen stellen, die nicht unbedingt klassisch sind. Dann wird man eh sehen, was sich da für ein Gespräch ergibt.

LAOLA1: Gibt es Fragen, die bei dir auf der schwarzen Liste stehen, weil sie dir schon selbst in deiner Karriere auf die Nerven gegangen sind?

Melzer: Da die Interviews ja nicht direkt nach einem Match stattfinden, wird sich die Frage "Wie ist es zu dieser Niederlage gekommen?" erübrigen. Auch die Frage "Warum hast du in diesem Moment diesen und jenen Fehler gemacht?" wird nicht notwendig sein. Ich möchte einfach ein bisschen hinter die Kulissen blicken und auch schauen, wie sich der Sportler in jungen Jahren entwickelt hat. Ob es Dinge gibt, die er rückblickend vielleicht lieber anders gemacht hätte. Und die eine oder andere lustige Frage will ich natürlich auch reinbringen. Es soll dem Zuschauer ja auch Spaß machen und er soll vielleicht auch ein bisschen eine andere Seite vom Sportler zu sehen bekommen.

LAOLA1: Gibt es Vorbilder, an denen du dich orientierst?

Melzer: Es ist schwierig, dass ich da einen rausnehme, aber ich habe beispielsweise extrem gerne die Sportmagazin-Interviews mit Fritz Hutter (Anm.: aktuell Podcast-Macher von "Am Sportplatz") gemacht. Da habe ich immer das Gefühl gehabt, dass er den Sport auch einmal von einer anderen Seite beleuchtet. Er hat immer super recherchiert und er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass ich ein cooles Gespräch mit jemandem habe, der mich sehr gut kennt. So möchte ich das auch irgendwie anlegen. Ich kenne ja viele Sportler, aber wenn ich jemanden nicht kenne, dann will ich ihm das Gefühl geben, dass ich ihn kenne.

Textquelle: © LAOLA1.at

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