Murray macht sich trotz Krankheit keine Sorgen

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Andy Murray ist nicht fit zu den French Open nach Paris gereist, aber macht sich keine Sorgen um einen Antritt.

"Ich fühle mich schon viel besser", meint die Nummer eins der Welt. "Jetzt habe ich aber nur mehr Husten."

Nach einem großartigen zweiten Halbjahr 2016 hat Murray bisher ein "Seuchenjahr" hinter sich. Seine Serie von 28 Siegen in Folge wurde im Katar-Finale von Novak Djokovic gestoppt. Nach seinem Achtelfinal-Aus bei den Australian Open erkrankte der 30-Jährige an einer Gürtelrose.

Darauf folgte im März auch noch eine Ellbogenverletzung.

Ein Negativrekord in diesem Jahrtausend

Auch die europäische Sandplatz-Saison verlief bisher alles andere als gut. Im Barcelona-Halbfinale unterlag Murray Ende April Dominic Thiem. Zuletzt in Rom wurde beobachtet, wie schnell der Brite im Training ermüdet.

Seine Siegquote von 70,8 Prozent bedeutet den schlechtesten Start einer Nummer eins ins Tennis-Jahr seit Pete Sampras 1999.

"Die vergangenen Monate waren nicht gut. Es war offensichtlich ein Kampf", erklärt Murray. "Frustrierter zu werden, hilft nicht. Ich muss akzeptieren, dass ich mir schwertue, und einen Weg finden, da durchzukommen. Ich werde das überwinden, da bin ich mir sicher. Wann das passiert, weiß ich nicht."

Antibiotika nicht als Hemmschuh

Der Brite hofft auf die French Open - Antibiotika hin oder her. "Wenn das Turnier beginnt, wird alles gut sein."

Murray startet gegen den Russen Andrey Kuznetsov ins zweite Grand-Slam-Turnier des Tennis-Jahres.

Bereits in der dritten Runde könnte ein Duell mit Sandplatz-Spezialist Nicolas Almagro aus Spanien oder dem Argentinier Juan Martin del Potro warten. In der aktuellen Form muss der Vorjahres-Finalist sogar um das Erreichen der zweiten Turnier-Woche bangen.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

Tennis: Das sagt Dominic Thiem zur French-Open-Auslosung

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