Peya scheitert im French-Open-Halbfinale

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Alexander Peya und sein Partner Nikola Mektic verpassen bei den French Open den Einzug ins Doppel-Finale.

Das an acht gesetzte österreichisch-kroatische Duo muss sich den Franzosen Pierre-Huges Herbert/Nicolas Mahut (6) mit 3:6, 4:6 geschlagen geben.

Peya/Mektic führen im ersten Satz mit 3:1, doch nach einer Behandlungspause von Mahut, der von seinem Partner aus kurzer Distanz am Kopf abgeschossen wird, reißt der Faden.

Der 37-jährige Wiener scheitert damit zum dritten Mal im Halbfinale in Roland Garros.

Mit Oliver Marach hat am Freitag aber ein weiterer heimischer Doppel-Spezialist die Chance auf den Finaleinzug.

Gemeinsam mit seinem kroatischen Partner Mate Pavic steht der Steirer der rein spanischen Paarung Feliciano Lopez/Marc Lopez auf Court Suzanne-Lenglen ab ca. 12:30 Uhr (im LIVE-Ticker) gegenüber.

Für die an zwei gesetzten Marach/Pavic wäre es die zweite Endspielteilnahme bei einem Grand Slam in Folge. Ende Jänner konnten sie die Australian Open für sich entscheiden.

"Komische Situation" bricht Spielfluss

"Wir haben einfach kein gutes Match gespielt. Wir sind gut in die Partie gestartet, haben Mahut in seinem ersten Aufschlagspiel gebreakt und waren 2:1 vorne. Dann ist diese komische Situation passiert", meinte Peya. Unmittelbar nach dem Break bei 30 beide traf Herbert seinen Partner am Ohr und knockte diesen förmlich out. Mahut klagte danach über Balance-Schwierigkeiten und taumelte auch schwindelig zur medizinischen Behandlung in die Kabine.

Nach über zehn Minuten Spielunterbrechung kamen die von den heimischen Fans mit "Allez les Bleus" angefeuerten Hausherren zwar noch mit 1:3 in Rückstand, übernahmen aber dann zusehends das Kommando. "Die Pause hat uns auf jeden Fall nicht gut getan. Wir haben zwar das Game noch gehalten, aber wir haben nachher überhaupt nicht mehr in unser Spiel gefunden und zu passiv gespielt", meinte der Wiener selbstkritisch.

Mektic/Peya, die ohne Satzverlust ins Halbfinale gekommen waren, verloren völlig den Faden. "Wir hatten ganz niedriges Aufschlag-Percentage, das war zu wenig", so Peya. Letztlich war es auch Herbert, der den Finaleinzug der "Bleus" mit einem starken Aufschlaggame bei 6:3,5:4 fixierte.

Babsi Schett verzaubert mit diesem Foto-Shooting in der Stadt der Liebe ihre Fans:

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Fokus nun auf Rasensaison

Der 37-jährige Peya hatte in seinem dritten Paris-Halbfinale bzw. fünften bei einem Major zum zweiten Mal nach dem US-Open-Endspiel 2013 in ein Finale bei einem der vier Grand-Slam-Turniere einziehen wollen. "Die Bilanz ist trotzdem positiv. Wir haben eine sehr gute Sandsaison gespielt mit dem Sieg in Madrid und hier dem Semifinale. Heute ist es bitter, dass das Turnier so zu Ende geht", meinte Peya.

Nun gelte es so rasch wie möglich den Rhythmus auf Rasen zu finden. "Geplant ist Stuttgart nächste Woche, das werden wir heute Abend noch entscheiden, ob wir da auflaufen oder nicht. Dann ist Halle und Wimbledon geplant." Für die Rasensaison ist Peya zuversichtlich. "Niko hat letztes Jahr in Wimbledon Semifinale gespielt, ich habe mich auf Rasen immer sehr wohlgefühlt, deshalb denke ich schon, dass wir da sehr gut zusammenspielen können."

Peya drückt zu Hause die Daumen

Während für Peya Roland Garros 2018 nun Geschichte ist, bereitete sich der Steirer Oliver Marach bei einer Trainingseinheit direkt neben Dominic Thiem für seinen nächsten Auftritt vor. Begleitet von seiner Frau Jessie und den beiden Töchtern Leah (6) und Amelie (3), die das Geschehen vom Platzrand aus verfolgten, schlug sich der 37-jährige Steirer für das Halbfinale am Freitag ein. Am Ende der Session spielte er ein wenig mit seinen beiden Töchtern.

Peya wollte sich die beiden Semifinali mit Österreichern dann schon zu Hause auf der Couch ansehen. "Da hätte ich Probleme mit der Familie (lacht). Ich bin Tennis-Fan, aber zu Hause mit den Kindern und meiner Frau neben mir fühlt sich das dann ein bisserl besser an."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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