Marach/Pavic und Peya/Mektic im Halbfinale

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Die Australian-Open-Gewinner Oliver Marach und Mate Pavic stehen bei den French Open in Roland Garros ebenso im Halbfinale wie Alexander Peya und Nikola Mektic.

Letztere fahren einen 7:6 (4), 6:2-Erfolg über Rohan Bopanna/Edouard Roger-Vasselin (IND/FRA) ein und spielen nun entweder gegen Gonzalez/Jarry (ARG/CHI) oder Herbert/Mahut (FRA/6) um einen Platz im Endspiel.

Zuvor schlägt das steirisch-kroatisch Duo Marach/Pavic die beiden an fünf gesetzten Kolumbianer Juan Sebastian Cabal und Robert Farah 3:6, 6:4, 6:3. Im Kampf um einen Platz im Endspiel trifft das an Nummer zwei gesetzte Duo nun auf die an zwölf gereihten Spanier Feliciano Lopez und Marc Lopez.



Marach qualifizierte sich damit erstmals in seiner Karriere nach zwei Viertelfinali für das Halbfinale in Roland Garros. Schon jetzt haben die Australian-Open-Sieger 2018 und Wimbledon-Finalisten 2017 wieder gesamt 139.000 Euro sicher.

"Eine unglaublich kämpferische Leistung"

"Es war es eine unglaublich kämpferische Leistung. Die haben sehr konstant angefangen, und wir haben ein bisserl Zeit gebraucht heute. Wir sind spät gestartet, dann war halt der erste Satz futsch", rekapitulierte der Steirer. "Man hat gesehen, unsere Returns sind mehr gekommen, und es war eine Frage der Zeit, bis wir sie breaken. Wir waren ab Hälfte zweiter Satz das bessere Team."

Marach hatte länger nach dem Matchball noch einen Ball aus dem Stadion geschossen und seinen Emotionen mit einem lauten Schrei freien Lauf gelassen. "Es ging um das Semifinale und auch ein bisschen um die Position eins, weil die zuletzt sehr gut gespielt haben", erklärte er und fügte hinzu: "Was uns heuer auszeichnet, dass wir bis zum letzten Punkt dranbleiben und es schaffen, auch Partien zu drehen. Wir können sehr variabel spielen, da haben wir echt ein super System."

Das Training mit Djokovic hat dem 37-jährigen Weltranglisten-Zweiten freilich sehr inspiriert. "Das war richtig geil. Wenn ich nicht rechts, links laufen muss, kann ich von den Schlägen her sehr gut mithalten, da habe ich ihn schon ein bisserl gefordert." Es sei eine schöne Abwechslung gewesen, zu solch prominenten Trainingspartnern kommt Marach eher selten.

Die Gegner auf dem Weg ins Endspiel sind nun Lopez/Lopez, die Marach als gefährlich einstuft. "Die haben Paris vor zwei Jahren gewonnen. Wir spielen normalerweise gerne gegen die zwei, aber die werden nicht schlecht spielen. Wir müssen so eine Performance abliefern wie heute in den Sätzen zwei und drei."

Drittes Paris-Halbfinale für Peya

Peya erreichte bereits sein drittes Roland-Garros-Halbfinale. "Jetzt geht es einmal nicht gegen die Bryan-Brüder. Aller guten Dinge sind drei, sagt man ja", meinte Peya. "Wir haben gut gespielt, wir hätten den ersten Satz glatter gewinnen müssen."

Nur noch ein Sieg und dann könnte es gar zu einem Finale zweier österreichisch-kroatischer Paarungen kommen. "Das wäre natürlich super. Wir scherzen eh schon die ganze Zeit. Wir drücken uns beide die Daumen, weil wir uns das sicher wünschen würden"", sagte Peya, der übrigens noch nicht weiß, wann er das Halbfinale spielen wird, grinsend. Zunächst muss auch das noch ausständige Viertelfinale zwischen Maximo Gonzalez/Nicolas Jarry (ARG/CHI) gegen die als Nummer 6 gesetzten Franzosen Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut gespielt werden.

Mektic/Peya haben jedenfalls einen weiteren großen Schritt in Richtung Masters-Qualifikation für das Saisonfinale in London gemacht. "Natürlich, die Ausgangsposition wird immer besser. Wir haben mittlerweile rund 3.000 Punkte. Ein bisserl was brauchen wir noch, aber wir haben ja noch ein paar Monate."

Textquelle: © LAOLA1.at

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