Dominic Thiem schlägt bei Davis Cup in Wels auf

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Österreich kann im Davis-Cup-Duell mit Rumänien (15. bis 17. September) in Wels auf Dominic Thiem zählen.

Der Weltranglisten-Siebente bestätigt seine Teilnahme und wird nach eineinhalb Jahren sein Comeback im ÖTV-Team geben.

"Das ein Riesenbonus für uns. Dominic kann in jedem Duell den Unterschied ausmachen. Mit ihm sind wir definitiv weltgruppenfähig und könnten dort die eine oder andere Runde überstehen", sagt ÖTV-Kapitän Stefan Koubek.

Koubeks Ideal-Team gegen Rumänien setzt sich mit jetzigem Stand aus Thiem, Gerald und Jürgen Melzer sowie Doppel-Spezialist Alexander Peya zusammen. "Im Hinterköpfchen habe ich natürlich Andreas Haider-Maurer. Man wird bis dahin sehen, wie sein Comeback nach der langen Verletzungspause läuft. Und Julian Knowle, der in Weißrussland ein super Doppel gespielt hat. Auch Dennis Novak und Sebastian Ofner haben gezeigt, dass sie uns helfen können, wenn Not am Mann ist."

Heimvorteil in Wels

Österreich kämpft gegen Rumänien um den Verbleib in der Europa/Afrika-Zone 1. Gespielt wird auf der Anlage des UTC Wels. Die Messestadt wird nach 1999 und 2001 zum dritten Mal Austragungsort sein - erstmals auf Sand und auf der Anlage des Union-Tennisclubs in der Rosenau. Am Davis-Cup-Wochenende werden 10.000 Besucher erwartet.

Die Welser UTC-Anlage setzte sich gegen das ATZ in Linz-Urfahr durch, das fixe Tribünen hätte. In Wels müssen nun mobile aufgestellt werden.

"Nach der Niederlage in Minsk haben die Spieler den Wunsch geäußert, auf Sand im Freien spielen zu wollen. Dem kommen wir natürlich nach. Die Anlage der Union Wels und die Infrastruktur des neuen Tennissportzentrums TSZ Wels-Rosenau bieten die perfekten Voraussetzungen. Hier werden seit Jahren Futures organisiert, man verfügt also über reichlich Erfahrung im Ausrichten internationaler Turniere", erklärt ÖTV-Präsident Robert Groß.

Bislang gab es in Wels nur Siege: 1999 wurde Portugal 4:1 abgefertigt, 2001 die Ukraine mit dem gleichen Ergebnis. Bei einer Niederlage müsste das ÖTV-Team im Oktober daheim gegen den Abstieg aus der Europa/Afrika-Zone 1 spielen.

Die ITF hat als mögliche Spieltermine das Wochenende vor den Ersten Bank Open in der Wiener Stadthalle oder das Final-Wochenende festgesetzt.

Textquelle: © LAOLA1.at

Markus Hameter leitet ÖFB-Cup-Finale Rapid-Salzburg

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