Federer-Duell: Das sagt Jürgen Melzer

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Für Jürgen Melzer werden es seine 13. Australian Open und doch gibt es für den 35-jährigen Niederösterreicher eine Premiere.

Erstmals in seiner Karriere läuft er in Melbourne in der "night session" in die Rod-Laver-Arena ein. Melzer hatte im Vorjahr wegen einer langwierigen Schulterverletzung das erste Major des Jahres verpasst und spielt seinen ersten Grand-Slam-Hauptbewerb seit den US Open 2015.

Nach der erfolgreichen Qualifikation bekommt er es zum Auftakt mit Roger Federer (SUI/17) zu tun.

Die Partie ist für Montag früh (2. Match nach 9 Uhr MEZ) am Center Court angesetzt. >>>Mit dem LAOLA1-LIVE-Ticker kann man das Match ideal verfolgen<<<

"Ich bin natürlich sehr happy, dass ich mich qualifiziert habe. Ich habe eine super Vorbereitung gehabt, und so was ist dann immer schön, wenn man sich das am Anfang vom Jahr dann gleich einmal bestätigen kann", meinte Melzer gegenüber der APA - Austria Presse Agentur. Vor allem im Zweitrunden-Match der Qualifikation gegen Taro Daniel (JPN-13/6:3,6:2) habe er "ein sehr gutes Match gespielt".

"Sonst schießt er dich einfach ab"

Die Auslosung meinte es freilich nicht so gut mit dem ehemaligen Weltranglisten-Achten. Denn die Chancen gegen "King Roger" sind gering. "Im Endeffekt habe ich mich qualifiziert, das ist das, warum ich hergekommen bin. Die Auslosung ist natürlich jetzt nicht unbedingt das, was ich mir gewünscht habe, zumindest nicht in der ersten Runde", sagte Melzer. "Ich werde trotzdem rausgehen und alles geben. Das Wichtigste ist, dass ich dran glaube, sonst schießt er dich einfach sowieso ab. Es wird schwer genug werden."

Die Tatsache, dass Federer ja abgesehen von der Exhibition beim Hopman Cup in Perth seit Wimbledon des Vorjahrs kein Turnier gespielt hat, will Melzer nicht überbewerten. "Trotzdem ist es Roger Federer, der braucht jetzt nicht viele Matches. Das hat er sonst auch bewiesen, wenn er mal länger nicht gespielt hat. Ich freue mich drauf, 'night session' in Australien habe ich noch nie gespielt. Das fehlt mir eh noch, also muss man das Positive daraus sehen und schauen, was möglich ist."

Sein bisher bestes Abschneiden beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres hatte der French-Open-Halbfinalist 2010 übrigens 2011 mit dem Achtelfinale geschafft. Zuletzt hatte er sich 2015 ebenfalls aus der Qualifikation heraus in die zweite Runde gespielt.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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