Sensation im Rom-Finale: Zverev besiegt Djokovic

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Alexander Zverev sorgt im Finale von Rom für eine Sensation.

Der 20-jährige Deutsche, in der italienischen Hauptstadt an Nummer 16 gesetzt, besiegt Novak Djokovic (SRB/2) klar mit 6:4, 6:3 und triumphiert erstmals bei einem ATP-1000-Turnier.

Im gesamten Match lässt der Youngster keinen einzigen Breakball zu, bei eigenem Aufschlag gibt er nur neun von 45 Punkten ab. Selbst nimmt er der langjährigen Nummer eins der Welt in jedem Satz einmal das Service ab und setzt sich nach nur 1:22 Stunden durch.

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Thiem-Bezwinger Djokovic verpasst seinen 31. Titel bei einem der Top-Turniere (Bestenliste).

Zverev scheint in der kommenden Weltrangliste als Zehnter erstmals in den Top 10 auf, er ist zudem der erste Spieler, der in den 1990er-Jahren geboren wurde, der ein Event in der höchsten ATP-Kategorie gewonnen hat. Der Jungspund ist der erst vierte deutsche Spieler, der ein Masters-1000-Turnier nach Michael Stich (2), Boris Becker (5) und Tommy Haas (1) gewonnen hat.

"Ich weiß selbst nicht, was ich sagen soll. Es war eines der besten Matches, die ich jemals gespielt habe und das im Finale vom Masters", freut sich Zverev im "Sky"-Interview. "Ich bin überglücklich, dass ich hier gewonnen habe. Hoffentlich kann ich so in Paris spielen und mal schauen, was dort passiert", sagt Zverev, dessen Mittel im ersten Duell mit Djokovic überhaupt eine möglichst aggressive Herangehensweise war. Er habe von Anfang an an seine Chance geglaubt, andernfalls hätte man das Match schon verloren.

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