Dritter Top-Ten-Mann
"Mit ihm können wir dem Wiener Publikum neben Alexander Zverev und Dominic Thiem einen weiteren Vertreter der aufstrebenden Spielergeneration präsentieren", freut sich Straka, dass es mit dem kurzfristigen Engagement noch geklappt hat.
Dimitrov hat im Verlauf dieser Saison die Turniere in Brisbane und Sofia gewonnen sowie im vergangenen August auch seinen ersten ATP-Masters-1000-Titel in Cincinnati erobert.
Nicht zuletzt dank dieser Erfolge hat Dimitrov beste Chancen, sich auch für die "ATP Finals" vom 12. bis 19. November in London zu qualifizieren. In Summe stehen für den Rechtshänder sieben ATP-Turniersiege zu Buche.
"Murray hat hart darum gekämpft"
Für Murray tue es Straka "leid, dass er seinen Titel in Wien nicht verteidigen kann. An dieser Stelle wünschen wir ihm gute Besserung und hoffen, dass er nächstes Jahr wieder gesund und in Bestform auf die Tour zurückkehrt", erklärt Straka in einer Aussendung. Er wisse aber, "dass er hart darum gekämpft hat, um bei den letzten Turnieren in diesem Jahr dabei sein zu können."
Der zweifache Olympia-Sieger hatte sein letztes Match im Viertelfinale von Wimbledon bestritten. Wegen des Regulativs für das Masters-1000-Turnier hatte Murray bereits am Samstag für Paris-Bercy - das Turnier findet nach den Erste Bank Open statt - absagen müssen.
Seine Ärzte empfehlen ihm, weiter zu pausieren, daher die Absage für Paris. Murray trainiert aber bereits wieder und hat u.a. auch eine Exhibition am 7. November, nur zwei Tage nach dem Paris-Endspiel, in Glasgow gegen Roger Federer im Visier.