Thiem: So halfen Federer & Nadal bei Laver Cup

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Thiem, der wie bei seiner Laver-Cup-Premiere vor zwei Jahren in Prag in drei Sätzen den Punkt für Europa geholt hat, war happy mit seinem Auftritt.

"Ich bin in erster Linie richtig glücklich, dass ich den Punkt für Team Europe geholt habe, und froh, dass ich für mich selbst das Match gewonnen habe. Das ist schon gut fürs Selbstvertrauen", meinte der Weltranglisten-Fünfte.

Thiem hatte von der Bank wie auch Roger Federer, Rafael Nadal und alle anderen seinen Teamkollegen Fabio Fognini angefeuert. Umsonst, der Italiener unterlag etwas überraschend dem US-Amerikaner Jack Sock mit 1:6,6:7(3). Team Welt glich damit auf 1:1 aus.

Nadal und Federer als entscheidende Helfer

Für den 26-jährigen Niederösterreicher sei es eine spezielle Situation gewesen, den Laver Cup vor komplett vollem Haus in Genf zu eröffnen. Thiem lobte die großartige Atmosphäre, die auch schon die ersten beiden Auflagen in Prag und Chicago ausgezeichnet hatte.

In Genf besitzt freilich besonders Superstar Federer einen Sonderstatus. "Ich habe bei der Präsentation vorher noch nie so etwas Lautes gehört, wie als Roger den Platz betreten hat. Danach war die Stimmung auch richtig gut", sagte der Lichtenwörther.

Tipps von der Bank gab es für Thiem auch von den gemeinsam 39-fachen Einzel-Major-Siegern. "Nadal hat gesagt, ich soll mir Zeit lassen, vor dem Match Tiebreak und er hat auch gesagt, dass im Match Tiebreak alles passieren kann. Ich soll jeden Punkt fighten", erzählte Thiem und auch Federer hatte sich eingebracht. "Ja, er hat gesagt, ich soll den Linienrichtern sagen, dass sie weiter zurückgehen, weil bei einem Punkt waren die zu weit vorne. Das hat mich gestört beim Return."

Spielt Thiem noch ein zweites Mal?

Ob es für Thiem nun wie schon 2017 auch wieder der letzte Einsatz auf dem Platz war, wusste er freilich nicht. "Das ist mir ziemlich egal und es ist die Entscheidung vom Björn (Borg), wie er mich aufstellt. Sicher würde ich mich sehr freuen, wenn ich spiele, aber mein Hauptziel ist, dass wir den Bewerb gewinnen. Ich habe meinen ersten Teil dazu beigetragen und wenn ich nimmer zum Einsatz komme, dann werde ich die anderen voll unterstützen."

Im Vergleich zu seinen letzten Auftritten beim Davis Cup in Finnland ortete Thiem eine Steigerung, aber: "Bei 100 Prozent bin ich lange noch nicht. Ich werde noch brauchen, bis ich wieder auf Topniveau komme. Ich hoffe, dass es zur Zeit von Shanghai oder Wien kommt."

Textquelle: © APA

So funktioniert der Laver Cup - Erklärung des Spiel-Modus

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