Trainer Massu in der Nähe des Anschlags
"Mein Trainer Nicolas Massu hat die fürchterliche Terror-Attacke in Wien quasi hautnah miterlebt, war in der Nähe des Amoklaufs in einem Lokal essen und bis halb drei Uhr Früh eingesperrt. Eine Terrorattacke, die die ganze Welt geschockt hat. Plötzlich stand das Leben in Österreich still. Sehr, sehr traurig", erzählt Thiem betroffen.
Auch die Corona-Situation in Österreich bezeichnet er als "nicht gerade lustig". Thiem geht als Favorit in die Wahl zum "Sportler des Jahres". Das Event am Dienstag findet aber ohne Publikum statt. "Ohne Medien-Tamtam und mit vielen Sicherheitsmaßnahmen" werde er mit seinem Bruder Moritz dabei sein. "Mein letzter Auftritt in Österreich vor dem Masters in England."
Am Mittwoch geht es dann mit seinem "Mini-Team" nach London. "Das letzte Ziel 2020, die Erinnerungen ans Vorjahr sind gut. In den Gruppenspielen habe ich Roger Federer und Novak Djokovic geschlagen, im Semifinale Alexander Zverev besiegt." Und natürlich erinnerte er sich an die knappe Final-Niederlage gegen Stefanos Tsitsipas mit 6:7 im dritten Satz.