Thiem-Vater Wolfgang erklärt Dominics Fuß-Probleme

Thiem-Vater Wolfgang erklärt Dominics Fuß-Probleme Foto: © GEPA
 

Nach der Auftaktniederlage beim ATP-250-Turnier in Doha klagte Dominic Thiem über Probleme am Fuß. Dementsprechende Sorgen der hemischen Tennis-Fans beruhigt Wolfgang Thiem am Donnerstag in einem Interview mit der "Kleinen Zeitung".

"Es geht im grundsätzlich gut, wir mussten und müssen nur ein paar Dinge abchecken. Aber dabei handelt es sich um Kleinigkeiten, die eben immer wieder einmal auftreten, wenn Dominic auf Hardcourt spielt", erklärt der Trainer-Vater.

Problematisch sei hierbei vor allem die Umstellung auf die verschiedenen Hartplatz-Arten. Während er in Wien beispielsweise extrem rau ist, sei der Belag in Australien viel glatter. Deshalb komme es bei diesen Umstellungen oft zu extremen Belastungen.

In Doha erzählte Dominic Thiem, dass die Schmerzen am Fuß ihn schon seit seiner frühesten Jugend begleiten würden.

"Jeder hat seine Schwachstelle"

"Jeder hat seine Schwachstelle. Aber es ist nichts Ernstes, sonst würde es auch schmerzen, wenn er den Fuß nicht belastet", sagt Wolfgang Thiem. "Dominic hat auf Hartplatz durch das Rutschen eben immer wieder Probleme. Da entwickelt sich im Laufe der Jahre eine Hornhaut - und wenn diese Stelle massiv belastet wird, kann eine Reizung entstehen."

Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, seien ein paar Tage Ruhe das Mittel zum Zweck. Präventiv könne man nur wenig machen, da die Probleme von der Fußstellung ausgelöst werden. Experimente mit Einlagen könnten allerdings in anderen Bereichen zu Verschlechterungen führen.

Grundsätzlich seien die Probleme mit dem Fuß, "kein Problem, das ihn massiv einschränkt. Zumindest im Moment. Wenn im Alter Abnützungserscheinungen auftreten, kann das schon anders aussehen."

Belgrad statt Barcelona

Für Besserung sollte auf jeden Fall auch der bevorstehende Wechsel auf Sand sorgen. Beim ATP-1000-Turnier in Monte Carlo (11. bis 18. April) wird Dominic Thiem erstmals in dieser Saison auf seinem Lieblingsbelag antreten. Danach verzichtet er auf seine Titelverteidigung beim 500er in Barcelona, um erstmals das 250er in Belgrad zu bestreiten.

Novak Djokovic, der in der serbischen Hauptstadt als Veranstalter auftritt, fragte den Niederösterreicher bereits im vergangenen Jahr, ob er es heuer nicht einmal in Belgrad versuchen wolle.

Da er bereits im Vorjahr bei der Adria-Tour gute Erfahrungen in Serbien gemacht hatte, freue er sich nun auch heuer darauf, wieder vor Publikum spielen zu können und dadurch "wieder etwas Normalität erleben zu können".

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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