Dominic Thiem: "Bin körperlich fit wie nie zuvor"

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Kein Spieler auf der aktuellen Tour ist erfolgreicher als Dominic Thiem.

Bei seinem Auftakt-Erfolg gegen Stefanos Tsitsipas beim Masters-1000-Turnier in Indian Wells (6:2, 3:6, 6:3) konnte der Lichtenwörther bereits seinen 17. Sieg im laufenden Jahr feiern. Der Italiener Fabio Fognini, der Spieler mit den nächstmeisten Siegen, ging 2018 "erst" 14 Mal als Gewinner vom Platz.

Diese bemerkenswerte Bilanz liegt vor allem an der körperlichen Verfassung Thiems. Den Davis Cup eingerechnet, bestreitet der 24-Jährige in Indian Wells bereits sein siebtes Turnier 2018.

"Ich bin körperlich in sehr, sehr guter Verfassung. Wahrscheinlich so gut wie nie zuvor", erklärt der Weltranglisten-Sechste nach seinem Sieg gegen Tsitsipas sein Erfolgs-Geheimnis.

Mit der spielerischen Komponente ist Thiem hingegen weniger zufrieden. "Und spielerisch ist es ein Rauf und Runter, es ist nicht optimal", beklagt der ÖTV-Star, ist mit seiner bisherigen Performance dennoch zufrieden.

Angesprochen auf die Sieganzahl 17 meint Thiem: "Das ist sehr gut. Man muss nicht alles schlecht reden."

"Der große Schritt fehlt noch"

Immerhin habe er heuer auch schon einen Titel geholt, in Buenos Aires seinen insgesamt neunten auf der ATP-Tour. "Also generell bin ich schon zufrieden, wie es läuft. Aber trotzdem, der große Schritt fehlt noch dieses Jahr. Vielleicht kann ich ihn schon diese Woche machen." Dafür gilt es vorerst voraussichtlich am Montag, im Head-to-Head mit Pablo Cuevas auf 3:1 zu erhöhen. Der 32-Jährige Uruguayer bestach beim 7:6(4),6:3 gegen den Kanadier Denis Shapovalov mit Defensivqualität.

Shapovalov hatte da trotz 25 Winnern nichts entgegenzusetzen, Thiem wird Cuevas wohl sein Spiel aufzwingen müssen. Der Sandplatzspezialist verbuchte im Februar auf brasilianischem Boden ein Viertelfinale in Rio de Janeiro und nach einem 6:4,7:6(4)-Achtelfinalsieg gegen den Steirer Sebastian Ofner ein Halbfinale in Sao Paulo. In Indian Wells überraschte er im Vorjahr mit dem Einzug ins Viertelfinale, in dem auch Thiem erstmals bei diesem Event stand.

Thiem hat auch eine Erklärung dafür, warum der Weltranglisten-34. Cuevas bei dem Hartplatz-Event so gute Leistungen bietet. "Es ist ein hoher Ballabsprung hier. Das ist eher gut für Spieler, die Sand mögen. Also er spielt sehr gut da. Und von dem her wird es eine schwierige Partie." Der Sieger bekommt es mit dem Gewinner der Partie des Tschechen Tomas Berdych (12) gegen den südkoreanischen Australian-Open-Halbfinalisten Chung Hy-eon zu tun.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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