Haider-Maurer plant Comeback im März

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Wie geht es eigentlich Andreas Haider-Maurer? Diese Frage beantwortete der seit mittlerweile genau einem Jahr pausierende Niederösterreicher am Donnerstag in der Wr. Stadthalle.

„Ich bin vor 3 Monaten operiert worden und das war definitiv die richtige Entscheidung. Ich merke, dass es jetzt bergauf geht“, erzählte „AHM“, der sich vor 12 Monaten eine Sehne auf der Fußsohle riss und seitdem nicht mehr spielen konnte.

Spätestens im März 2017 will der 29-Jährige nun wieder auf die Tour zurückkehren.

Plantarfasziitis heißt die Verletzung von Haider-Maurer genau.

"Ähnlich wie ein Fersensporn"

„Es ist ähnlich wie ein Fersensporn und eine sehr heikle Geschichte. Almagro, Tursunov und Tipsarevic hatten genau die gleiche Verletzung. Mit denen stand ich in Kontakt und habe mich darüber informiert, was sie durchgemacht haben. Auch bei denen hat es sehr lange gedauert. Ich muss also geduldig bleiben.“

Seit einem Monat kann Haider-Maurer wieder am Ergometer fahren und seine Fitness aufbauen. Auch Kniebeugen zur Stärkung der Beinmuskulatur sind mittlerweile wieder möglich.

„Es ist schon einiges weitergegangen“, ist Haider-Maurer wieder guter Dinge. Eine leise Hoffnung hat er zwar noch für die Australian Open Mitte Jänner, „realistischerweise wird es aber wohl erst im März mit dem Comeback klappen.“

Haider-Maurer rechnet mit schwierigem Comeback

Leicht wird die Rückkehr mit Sicherheit nicht. Dessen ist sich „AHM“, der fünf Monate lang nur auf Krücken gehen konnte, nach seiner langen Pause mehr als bewusst.

„Ich habe in den letzten zehn Monaten nur zwei Mal einen Schläger in der Hand gehabt."

Haider-Maurer über die schwierige Pause

"Ich habe in den letzten zehn Monaten nur zwei Mal einen Schläger in der Hand gehabt. Die Anfangsphase wird sicher sehr hart für mich. Da werde ich mich durchbeißen müssen“, will er vorerst einmal auf Challenger-Ebene sein Glück versuchen, ehe er sein Protected Ranking von 63 für die größeren Turniere verwenden will.

Zwölf Mal kann er dieses verwenden. „Damit muss ich sehr vorsichtig umgehen. Gesetzt sind die vier Grand-Slam-Turniere. Ansonsten will ich es nicht leichtfertig verheizen“, wird er je nach Comeback-Verlauf kurzfristig entscheiden. „Ein Jahr werde ich sicher brauchen, bis ich wieder voll da bin.“

"Freude am Tennis so groß wie nie zuvor"

"Dafür ist die Freude am Tennis so groß wie nie zuvor“, hat Haider-Maurer die Liebe zum Tennis wieder neu entdeckt. „Ich merke einfach, wie sehr mir der Sport fehlt. Heute weiß ich das viel mehr zu schätzen."

Auch finanziell gestalteten sich die letzten zwölf Monate alles andere als leicht. Therapien und Ärzte kosteten viel Geld. Zum Glück hielten ihm seine Sponsoren (Simacek, Niederösterreichische Versicherung) die Treue. „Dafür bin ich sehr dankbar.“

Christian Frühwald

Dominic Thiem und seine Beziehung zu den Erste Bank Open:

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare