Novak bricht nach dem ersten Satz völlig ein

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Auch im fünften Anlauf bleibt Dennis Novak ein ATP-Viertelfinale verwehrt.

Der 25-jährige Niederösterreicher muss sich am Mittwoch im Achtelfinale von Kitzbühel dem an vier gesetzten Pablo Cuevas mit 7:6 (1), 0:6, 2:6 geschlagen geben.

Dabei sieht es anfangs gut aus: Novak gewinnt das Tiebreak des ersten Satzes klar mit 7:1, bricht jedoch in Folge völlig ein. Mit acht Game-Gewinnen in Folge gelingt dem 33-Jährigen aus Uruguay gegen einen am Ende völlig entnervten Österreicher die Wende.

"Ich finde, der erste Satz war echt gut von beiden. Ich habe im ersten Satz viele erste (Aufschläge) im Feld gehabt, viele freie Punkte", resümierte der 25-jährige Novak. Zu Beginn des zweiten Durchgangs seien dann ein paar knappe Bälle dabei gewesen sowie ein schlimmer Volleyfehler zum 15:40. "Und dann läuft der Satz ein bisserl weg, und er hat sich auch gesteigert."

Nach Satz eins reißt der Faden

Dabei hatte sich Novak trotz einer 75-minütigen Regenunterbrechung sowie einer weiteren kurzen Regenpause im ersten Satz von den äußeren Bedingungen unbeeindruckt gezeigt. Doch dann riss der Faden, Novak verlor bis zum 0:2 im dritten Satz acht Games en suite. "Natürlich hätte ich es mir anders vorgestellt. Es ist dann ein bisserl in die falsche Richtung gelaufen. Der zweite und dritte Satz sind natürlich enttäuschend", sagte der Weltranglisten-119.

Novaks Plan in nächster Zeit: An den kommenden beiden Wochenenden spielt er in der deutschen Bundesliga, ehe es Mitte August zur Qualifikation für die US Open nach New York geht. Seine Zielsetzung ist lapidar: "Gesund bleiben, gut weiterspielen, und dann schauen wir, was rauskommt."

Sein Coach Wolfgang Thiem, der Novak in dieser Saison eine Stabilisierung attestierte, hofft, dass Novak auch Rückschläge im Match besser wegsteckt: "Fehlen tut ihm eigentlich, dass er bei so einer Partie wie heute, wenn auch der zweite Satz verloren geht, dass er im dritten wieder reinfindet."

Trotz den ersten Regenunterbrechungen in der Turnierwoche gab es für die Veranstalter Grund zur Freude: Erstmals in der "neuen Ära" sind sämtliche 5.600 Tickets für den Center Court von Mittwoch bis zum Finaltag am Samstag ausverkauft. Auch auf den Nebenplätzen kann man nur mit einem Center-Court-Ticket zusehen.


Textquelle: © LAOLA1/APA

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