Olympia-Segler Thomas Zajac mehrgleisig unterwegs

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Segel-Ass Thomas Zajac, Olympia-Dritter von Rio, ist derzeit mehrgleisig unterwegs.

Ehe der Wiener mit Barbara Matz ab 30. Juli vor Kiel die EM im Nacra17 bestreiten wird, tritt er ab Mittwoch noch bei der M32-WM vor Marstrand (SWE) und ab 20. Juli bei der Extreme Sailing Series im Flying Phantom vor Barcelona an.

Am Wochenende verhalf er dem Team des burgenländischen Yachtclubs zu Rang zwei in der Bundesliga.

"Es warten intensive und sehr reizvolle Wochen auf mich", freut sich der 31-Jährige.

Thomas Zajac, der in Brasilien noch mit Vorschoterin Tanja Frank im "alten" Nacra17 zu Bronze segelte sieht seinen Stress in den nächsten Wochen positiv.

"Die Möglichkeiten an den verschiedenen Serien teilzunehmen ehrt mich sehr. Gerade weil die Aufgaben so unterschiedlich sind erwarte ich mir einen Benefit für die Foiling-Premiere mit dem Nacra17."

Thomas Zajac will maximale Erfahrungen sammeln

"Es gilt maximale Erfahrung zu sammeln und möglichst viel Gefühl herauszuarbeiten und klar möchte ich mit einer starken Performance auch Werbung in eigener Sache betreiben", wird Zajac in einer Aussendung zitiert.

Nach seinem Einsatz für das Red Bull Extreme Sailing Team kehrt der Wiener ins olympische Business zurück. Der adaptierte und nunmehr fliegende Nacra17 hat in der ersten August-Woche mit der Europameisterschaft seine Renn-Premiere, gesegelt wird vor Kiel.

Von Norddeutschland geht es für Zajac und Vorschoterin Barbara Matz weiter nach Dänemark, wo in Aarhus der Test-Event für die ISAF-Worlds 2018 auf dem Programm steht. Der Lokalaugenschein ist insofern von Bedeutung, da in der kommenden Saison in Dänemark die ersten Nationentickets für die Sommerspiele 2020 in Tokio vergeben werden.

Textquelle: © LAOLA1.at

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