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Tour de France: Van Aert gewinnt fünfte Etappe

<a href='/de/daten/news/radsport/tour-de-france/' class='tag'>Tour de France</a>: Van Aert gewinnt fünfte Etappe Foto: © getty

Für Julian Alaphilippe endet die fünfte Etappe der Tour de France mit einem Schock. Der französische Topstar bekommt von der Jury eine Zeitstrafe aufgebrummt, wodurch er sein gelbes Trikot an den Briten Adam Yates verliert.

Der Tagessieg geht an den Belgier Wout van Aert, der sich nach 183 Kilometern von Gap nach Privas im Massensprint vor dem Niederländer Cees Bol und dem Iren Sam Bennett durchsetzt.

Richtig hektisch wird es bei dieser Etappe erst nach dem Zieleinlauf, als plötzlich Yates als Gesamtführender aufgelistet wird. "Das ist nicht die Art und Weise, wie ich das Trikot holen wollte. Das will niemand", erklärt Yates. Als bester Österreicher kommt Gregor Mühlberger (Bora) als 54. mit dem Hauptfeld ins Ziel.

20-Sekunden-Strafe für Alaphilippe

Alaphilippe, der die Führung in der Gesamtwertung am zweiten Tag übernommen hatte, erreicht das Ziel neben den Anwärtern auf den Gesamtsieg, Primoz Roglic (Slowenien) und Egan Bernal (Kolumbien), zwar im Hauptfeld, wurde aber mit zwanzig Sekunden bestraft, weil er 17 Kilometer vor dem Ziel eine Getränkeflasche angenommen hatte. Erlaubt ist das auf den letzten 20 Kilometern nicht mehr. "Wir checken das gerade, aber es sieht danach aus, als ob ich eine Flasche genommen habe, als ich nicht sollte", erklärt Alaphilippe, der gesamt als 16. nun 16 Sekunden hinter Yates liegt.

Nur einen Tag nach dem Coup von Primoz Roglic schlägt mit Wout van Aert ein weiterer Akteur der Jumbo-Visma-Mannschaft zu. Van Aert hat seit dem Radsport-Neubeginn Anfang August einen Super-Lauf, fünf Siege, darunter den Klassiker Mailand-Sanremo und das Schotterrennen Strade Bianche holte er sich bereits. "Das war die einfachste Etappe, die ich gefahren bin, aber das Finish war hart", sagt van Aert, nachdem es lange Zeit ein Stillhalteabkommen im Feld gegeben hatte. "Diese Etappe kam meinen Fähigkeiten entgegen", fügt der frühere Cross-Weltmeister hinzu.

Am Donnerstag endet die sechste Etappe nach 191 Kilometer auf dem 1.560 Meter hohen Mont Aigoual. Eine richtige Bergankunft ist es nicht, auch wenn es vom Col de la Lusette - einem Berg der ersten Kategorie - 14 Kilometer vor Etappenende noch weiter hinauf geht. Womöglich bietet sich eine gute Chance für Ausreißer.

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