Tour de France: UCI setzt auf Motordoping-Tests

Tour de France: UCI setzt auf Motordoping-Tests Foto: © GEPA
 

Der Radsport-Weltverband (UCI) zieht bei der am Freitag beginnenden Tour de France im Hinblick auf möglichen technischen Betrug wieder ein engmaschiges Testnetz auf.

Wie schon in den Vorjahren praktiziert, werden die Räder der Teilnehmer vor und nach den Etappen mit verschiedenen Technologien wie Röntgengeräten auf mögliche Hilfsmotoren oder andere verbotene Energiegewinnungssysteme hin untersucht. 2021 waren bei der Tour 1.008 derartige Kontrollen ergebnislos geblieben.

Wie die UCI am Mittwoch weiters angab, werden vor den diesjährigen Etappen die Räder aller startenden Profis mittels spezieller Magnetresonanz-Tablets gecheckt. Nach der Zielankunft werden mit zusätzlichen Untersuchungsmethoden die Räder des Etappensiegers, der Wertungstrikotträger und von drei ausgelosten Fahrern überprüft.

Zusätzlich sollen Fahrer, die auffällige Radwechsel vornehmen oder sich sonst verdächtig verhalten, zur Kontrolle gebeten werden. Die UCI hatte die Tests 2016 eingeführt, nachdem es immer wieder Gerüchte über mögliches Motordoping gegeben hatte.

Textquelle: © APA Zum Seitenanfang »

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