71. Österreich-Rundfahrt startet mit Zeitfahren

71. Österreich-Rundfahrt startet mit Zeitfahren Foto: © GEPA
 

Matthias Brändle bestreitet ab Samstag erstmals seit sechs Jahren wieder die Österreich-Rundfahrt und nimmt sich gleich für den ersten Tag viel vor.

"Das ist perfekt", meint der Vorarlberger angesichts des als Auftakt angesetzten 2,5-km-Prologs in Wels. Da will sich der 29-Jährige erstmals das rote Führungstrikot der Ö-Tour sichern.

Brändle kennt den Auftakt. Die Strecke sei schnell, für Zeitfahr-Spezialisten wie ihn aber etwas kurz, sagt der Staatsmeister im Trikot der Israel Cycling Academy.

"Das erste Kräftemessen dauert nur rund drei Minuten, da werden auch die Sprinter schnell sein", glaubt Brändle und meint weiter: "Ich habe in den letzten zwei Wochen darauf hintrainiert, an einem guten Tag kann ich gewinnen."

Der 29-Jährige (im Bild beim WM-Zeitfahren 2018 in Innsbruck) gewann für seinen Profi-Rennstall heuer schon ein ähnliches Zeitfahren bei der Estland-Tour.

Der Hohenemser ist mit acht Siegen (seine sechs ÖRV-Titel nicht eingerechnet) der erfolgreichste ÖRV-Profi. Bei der Ö-Tour will er diese Zahl ausbauen und hofft zusätzlich auf seine Chance mit einer Spitzengruppe auf einer anderen Etappe.

Aufgabe von Brändle? Titelverteidiger Hermans helfen!

Dafür würde er vom Team freie Fahrt bekommen. Doch eine Hauptaufgabe wird die Unterstützung von Ben Hermans (BEL) sein, der seinen Vorjahressieg verteidigt.

Brändle ist diese Saison vom WorldTour-Rennstall Trek zum Team der zweiten Division gewechselt und hat es nicht bereut.

"Es macht sehr viel Spaß. Ich habe noch gute Rennen vor mir, es kann eine sehr gute Saison werden, vielleicht die bisher beste", erklärt der Ex-Stundenweltrekordler gegenüber der APA.

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