"Jemand wird dafür bezahlen!"
Das Peloton hatte sich bei Regen und tiefen Temperaturen erfolgreich für die Verkürzung der mit 258 Kilometer längsten Etappe der diesjährigen Italien-Rundfahrt eingesetzt. So wurden die ersten rund 100 Kilometer in den Teambussen zurückgelegt, ehe es auf dem Rad zur Sache ging. Das sehr zum Ärger von Renndirektor Mauro Vegni. "So einen Tag hätte nicht nur ich mir gespart, sondern auch all den Fans, die ein, zwei Stunden entlang der Strecke gewartet haben", sagte Vegni dem Fernsehsender Rai.
"Es war noch nicht einmal kalt, es gab keinen Grund, die Etappe zu verkürzen. Außerdem war ein Großteil der Fahrer nicht einverstanden. Wir haben der Bitte nicht stattgegeben, wir haben sie hingenommen. Jetzt beenden wir den Giro, aber jemand wird dafür bezahlen." Die Entscheidung fällt am Wochenende auf einer Bergetappe nach Sestriere und dem abschließenden Zeitfahren in Mailand.