Schweiz sagt Sport-Großveranstaltungen ab

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Radikaler Schritt in der Schweiz: Zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie verbietet der Bundesrat ab sofort bis 15. März alle Großveranstaltungen.

Darunter fallen Veranstaltungen mit als 1.000 Personen. Betroffen davon ist auch der Sport, insbesondere die oberen Ligen im Fußball und Eishockey.

Die Eishockey-Liga hat bereits reagiert: Am Spielplan wird festgehalten, allerdings finden die Spiele am Wochenende ohne Fans statt. Über die Playoffs, die am 7. März beginnen sollen, wird bei einer außerordentlichen Ligaversammlung am Montag entschieden.

Neben den Sportveranstaltungen fällt in diesen Zeitraum auch der große Genfer Autosalon, der von 5. bis 15. März stattfinden hätte sollen.

Gesundheitsminister Alain Berset erklärt bei einer Pressekonferenz, dass sich die Corona-Ansteckungen in Europa und in der Schweiz in den letzten Tagen erhöht hätten. In der Schweiz gibt es demnach 15 Infizierte und 100 Menschen in Quarantäne.

Daher habe sich der Bundesrat zu diesem Schritt entschlossen. Es ist das erste Mal, dass diese Maßnahme zur Anwendungen kommt. Das Schweizer Epidemiegesetz ist in dieser Form allerdings auch erst seit 2016 in Kraft.

Textquelle: © LAOLA1.at

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