Sporthilfe will ihre unabhängige Rolle stärken

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Mit einem aufgefrischten Außen-Auftritt, geschärftem Profil und auf neuen Wegen will die Österreichische Sporthilfe in Zukunft weitere Mittel lukrieren.

Partner aus der Wirtschaft sollen mit mehr "Aktionismus" an Bord geholt werden, erklärt dazu Geschäftsführer Harald Bauer bei einem Pressetermin. Zwei Millionen Euro schüttet die Sporthilfe derzeit jährlich an rund 300 Athleten aus, etwa 60 Partner aus der Wirtschaft sind mit an Bord. Laut Bauer, der seit 2016 im Amt ist, sollen es mehr werden.

Mehr Events im Westen

"Wir waren bisher zu ostlastig", meint Bauer (im Bild rechts).

Schon in diesem Jahr stehen daher auch im Westen Österreichs mehrere Veranstaltungen (v.a. Charity-Trophys) am Programm, bei denen die Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Sport geknüpft bzw. vertieft werden sollen. Diverse Pakete zwischen 75 und 700 Euro sollen den unterschiedlichen Interessenslagen potenzieller Partner entgegenkommen.

Sporthilfe-Gala

Die Galanacht des Sports, quasi das Premiumprodukt der Sporthilfe, zuletzt "Lotterien-Gala 'Nacht des Sports'" getauft, soll in Zukunft auch ganz offiziell wieder unter dem Namen des Veranstalters firmieren. Die Österreichischen Lotterien als Hauptsponsor wurden nun aber ins Logo der Sporthilfe integriert.

Dass die Sporthilfe unabhängig von staatlichen Fördermitteln ist, sei zwar selbst im Sportbereich nicht allen bewusst, für Bauer ist aber gerade dieser Umstand der große Trumpf. "Wir können extrem unbürokratisch helfen, wollen einen Beitrag zur sozialen Absicherung der Sportler leisten", erklärte der Nachfolger von Anton Schutti.

Textquelle: © LAOLA1.at

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