Positives Fazit
"Fünfter der Welt, neue Bestzeit, sehr gutes Rennen, sehr zufrieden", zieht Auböck in den Katakomben der Duna Arena ein positives Fazit.
Zwar trauert der Bad Vöslauer der Überraschung ein wenig hinterher, "aber trotzdem darf sich keiner erwarten, dass es eine Medaille hätte werden sollen. Platz fünf auf der Welt auf 200 m Kraul, ich glaube, die Leute wissen eigentlich nicht wirklich, wie gut das war", betont Auböck: "Ich weiß es, und das reicht eigentlich auch."
Er hatte seine persönlichen Bestleistungen bei der WM mehrmals verbessert: "Ich habe wichtige Schallmauern durchbrochen, darauf kann ich in Zukunft aufbauen."
Auböck gehört zu den besten Schwimmern der Welt, in den nächsten Jahren will er weitere Meilensteine erreichen. "Ich weiß, dass ich 1:44 Minuten schwimmen kann", sagt er.
Nun plant Auböck, mit Blick auf die EM im August in Rom ein wenig abzuschalten. "Es hat so viel Kraft geraubt, diese drei Tage. Die haben mir sicher zwei Jahre meines Lebens genommen", sagt der 25-Jährige und lacht.
"Es ist einfach so brutal, in diesen wahnsinnigen Höhen Bestzeiten aufzustellen und dann Vierter und Fünfter zu werden. Der Stress, den man durchläuft, ist schwer zu beschreiben."