news

Schwimm-WM: Wieder keine Medaille für Auböck

Der 25-Jährige stellt aber erneut einen neuen österreichischen Rekord auf:

Schwimm-WM: Wieder keine Medaille für Auböck Foto: © GEPA

Felix Auböck bleibt bei der Schwimm-Weltmeisterschaft in Budapest auch über die 200 m Kraul ohne Medaille.

Der 25-Jährige belegt im Finale im Acht-Mann-Starterfeld mit einer Zeit von 1:45,11 Minuten den fünften Platz und drückt damit seinen eigenen österreichischen Rekord um sechs Hundertstelsekunden. Auf die Bronzemedaille von Tom Dean (GBR) fehlen Auböck 13 Hundertstel.

Gold geht an den 17-jährigen Rumänen David Popovici (1:43,21 Minuten), Silber an den Koreaner Sunwoo Hwang (+ 1,26 Sekunden).

Bereits am Samstag hatte der Niederösterreicher die Medaille über 400 m Kraul als Vierter knapp verpasst. Auf den Start über 800 m Kraul hatte er mit Blick auf das Finale am (heutigen) Montag verzichtet.

 

Positives Fazit

"Fünfter der Welt, neue Bestzeit, sehr gutes Rennen, sehr zufrieden", zieht Auböck in den Katakomben der Duna Arena ein positives Fazit.

Zwar trauert der Bad Vöslauer der Überraschung ein wenig hinterher, "aber trotzdem darf sich keiner erwarten, dass es eine Medaille hätte werden sollen. Platz fünf auf der Welt auf 200 m Kraul, ich glaube, die Leute wissen eigentlich nicht wirklich, wie gut das war", betont Auböck: "Ich weiß es, und das reicht eigentlich auch."

Er hatte seine persönlichen Bestleistungen bei der WM mehrmals verbessert: "Ich habe wichtige Schallmauern durchbrochen, darauf kann ich in Zukunft aufbauen."

Auböck gehört zu den besten Schwimmern der Welt, in den nächsten Jahren will er weitere Meilensteine erreichen. "Ich weiß, dass ich 1:44 Minuten schwimmen kann", sagt er.

Nun plant Auböck, mit Blick auf die EM im August in Rom ein wenig abzuschalten. "Es hat so viel Kraft geraubt, diese drei Tage. Die haben mir sicher zwei Jahre meines Lebens genommen", sagt der 25-Jährige und lacht.

"Es ist einfach so brutal, in diesen wahnsinnigen Höhen Bestzeiten aufzustellen und dann Vierter und Fünfter zu werden. Der Stress, den man durchläuft, ist schwer zu beschreiben."

 

Kommentare