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Felix Auböck verpasst sein drittes WM-Finale

Über 1.500 Meter geht dem 20-Jährigen bei Schwimm-WM die Kraft aus.

Felix Auböck verpasst sein drittes WM-Finale Foto: © GEPA

Felix Auböck bilanziert bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Budapest mit den Rängen fünf, sechs, zwölf und 17 sowie zwei nationalen Rekorden.

Nach den Final-Teilnahmen über 400 bzw. 800 m Kraul lässt der 20-jährige Österreicher am Samstag über 1.500 m Kraul Rang zwölf folgen. Platz 17 holte er im 200-m-Bewerb. Das Finale der Top-8 über 1.500 m verfehlt der gebürtige Wiener in 15:02,78 Min. um 3,46 Sek., seine OSV-Bestmarke um 1,60 Sekunden.

"Ich war körperlich schon ein wenig müde", sagt Auböck.

"Das ist allerdings nach sieben Wettkampftagen kein Wunder", fügt der Student der Universität Michigan hinzu.

Auböck wollte unter 15 Minuten bleiben

Auböck setzte sich zum Ziel, erstmals auf dieser Langbahn-Distanz unter 15 Minuten zu bleiben. Seinen österreichischen Rekord hatte er am 5. Mai 2016 in Berlin mit 15:01,18 Minuten fixiert.

Letztlich geht der letzte Finalplatz mit 14:59,32 Minuten weg, wäre also noch in etwa im Leistungsbereich des OSV-Jung-Stars gewesen. Auböck hält in seinem Heat auch lange gut mit, konnte im Finish das Tempo der Schnelleren aber nicht ganz mitgehen.

Mit seiner Zeit war er im Endeffekt zufrieden. "Es war ein gutes Rennen und ich hatte ein gutes Gefühl. Es waren wirklich sehr anstrengende Tage für mich. Sehr viele Rennen auf sehr hohem Niveau."

Monster-Programm zeigte Wirkung

Seine Ergebnisse bezeichnete Auböck als hervorragend. "Das ist aufbauend. Die 1.500 waren ein sehr guter Abschluss der WM."

Dass er das Swim-off um ein Semifinale über 200 m Kraul ausgelassen hat, hält der EM-Vierte des Vorjahres (400 m) rückblickend als richtige Entscheidung. "Das wäre zu viel gewesen. Ich weiß auch nicht, ob ich noch einmal so ein Monster-Programm mache. Wahrscheinlich werde ich künftig auf den Start über 200 verzichten."

Auböck hatte die Möglichkeit, als erster Österreicher an einem Schauplatz in drei Langbahn-WM-Finali einzuziehen. Auf zwei Endlauf-Teilnahmen waren im Zeitraum von 2001 bis 2009 auch seine Landsleute Markus Rogan und Mirna Jukic gekommen, und zwar je dreimal.

Patrick Staber setzt den WM-Endpunkt

Am Sonntag ist in der Duna Arena aus österreichischer Sicht noch Patrick Staber über 400 m Lagen im Einsatz. Ein Einzug ins Finale der Top-8 ist hier nicht zu erwarten.

Über den 1.500er war Sun Yang wie schon vor zwei Jahren bei der Kasan-WM trotz Nennung nicht zum Vorlauf angetreten.

Der Chinese hatte im Vorlauf der Kraulbewerbe über 200 und 400 m gewonnen, war am Mittwoch über 800 m Kraul aber unmittelbar vor Auböck - für seine Verhältnisse enttäuschend - lediglich Fünfter geworden.

Als unerwartet Schnellster in das für Sonntag angesetzte Finale geht Michailo Romantschuk, der Ukrainer kam auf 14:44,11 Minuten.

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