Eirini: "Gedacht, dass ich sterbe"
Allerdings hatte Eirini in der 3:15 Minuten langen Kür mit dem Namen "Evil Dolls", also "Böse Puppen", eine kleine Schrecksekunde zu verkraften. "Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Wasser verschluckt", sagt die 24-Jährige aufgewühlt. Sie habe kurz keine Luft bekommen und "gedacht, dass ich sterbe".
Auch ihre Schwester hatte den kleinen Fauxpas mitbekommen und das kurze Husten ihrer Schwester gehört, "aber man hat es nicht gemerkt", betont Anna-Maria.
Im August wartet die EM in Rom und damit der nächste große Saisonhöhepunkt. Mit den Leistungen in Ungarn dürfen die gebürtigen Griechinnen, die vor zehn Jahren nach Österreich kamen, jedenfalls mit reichlich Selbstvertrauen nach Italien fahren.
Nächstes Ziel: Besser als die Ukraine zu sein
"Jetzt arbeiten wir an dem Ziel, die Ukraine (zwei Silbermedaillen in Budapest, Anm.) zu schlagen", kündigt Anna-Maria an. Bei Olympia hatte der Rückstand fünf bis sechs Punkte betragen, jetzt nur noch etwa 1,3 Punkte. Und die Ukraine wird in Rom der große Konkurrent um Gold sein.
Trotzdem lautet die Devise: "Am Boden bleiben und sehr hart arbeiten", sagt Eirini. "Wir hoffen auf Silber und wollen uns weiter verbessern."
Zur Feier des Tages gibt es für die Alexandri-Schwestern wieder eine große Portion Süßigkeiten am Hotel-Buffet. "Wir werden das erst in den nächsten Tagen so wirklich realisieren."