Kärntnerin Lobnig bricht Ruder-WM ab

Kärntnerin Lobnig bricht Ruder-WM ab Foto: © GEPA
 

Die Ruder-EM in Varese ist für Österreichs Olympia-Starterin Magdalena Lobnig vorzeitig zu Ende.

Die gesundheitlich angeschlagene Kärntnerin hat am Samstagvormittag nach dem Einfahren mit ihren Trainern entschieden, nicht zum Einer-Halbfinale anzutreten.

Tiefer Husten und geschwollene Lymphknoten hätten sich weiter verschlimmern können. Nach einem weiteren negativen Coronatest trat die 30-Jährige die Heimreise an.

Lobnig: "Habe immer durchgebissen"

"Das tut natürlich weh! Ich habe mich noch nie bei einem Rennen abgemeldet, immer durchgebissen. Als Athletin willst du Rennen und um Medaillen fahren", erklärte Lobnig.

Doch es habe ihr an Power gefehlt, deshalb sei die Entscheidung richtig. "Auch wenn ich das Semifinale möglicherweise überstanden hätte - es steht sich einfach nicht dafür."

Statt der angepeilten fünften EM-Medaille nimmt Lobnig die Erkenntnis mit, dass sie im Vorlauf trotz Schmerzen und einem schlechten Gefühl die drittschnellste Zeit gerudert ist. "Damit können wir weiterarbeiten, aber gleichzeitig weiß ich, dass ich im Training schon ganz andere Leistungen gezeigt habe."

Kein Risiko vor Olympia

Neben den körperlichen Warnsignalen spielte auch der Wetterbericht eine entscheidende Rolle. Für den Final-Sonntag sind Regen und ein Temperatursturz vorhergesagt.

"Das Schlimmste wäre, wenn die Krankheit voll ausbricht und wir das Training in den nächsten Wochen komplett umstellen müssen. Im Hinblick auf mein großes Ziel, die Olympischen Spiele in Tokio, möchten wir kein Risiko eingehen."

Damit wurde es nichts aus der angepeilten fünften EM-Medaille. Lobnig wird sich am Montag einer eingehenden Untersuchung unterziehen. Sollte die Erkrankung flott überstanden sein, hofft die Olympia-Sechste von Rio 2016 auf ein baldiges Trainingslager im Warmen.

Textquelle: © LAOLA1/APA Zum Seitenanfang »

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