ÖOC-Präsident Stoss geht in dritte Amtszeit

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Wie erwartet geht Karl Stoss als Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) in eine dritte Amtszeit.

Am Mittwoch wird der 60-Jährige bei der Ordentlichen Hauptversammlung der Olympia-Organisation im Studio 44 in Wien neuerlich für vier Jahre gewählt. Der Vorarlberger war als einziger Kandidat ins Rennen gegangen.

Auch die übrigen Wahlentscheidungen zeugen von Kontinuität. Die drei Vizepräsidenten Elisabeth Max-Theurer, Peter Schröcksnadel und Otto Flum werden ebenfalls bestätigt.

Mit Eishockey-Verbandspräsident Gernot Mittendorfer und Horst Nussbaumer (Ruderverband) werden auch zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Neu ist auch Rechnungsprüfer Werner Kuhn (ASKÖ).

In ihren (Vorstands-)Funktionen bestätigt werden Herbert Hübel (ÖFB), Walter Kapounek (Hockey), Sonja Spendelhofer (Leichtathletik), Markus Prock (Rodeln), Herbert Houf (Segeln), Peter Kleinmann (Volleyball), sowie Gerd Prohaska (ASVÖ) und Ulrich Zafoschnig (Union) als Rechnungsprüfer.

Zudem erhalten drei neue Sportarten den Status als stimmberechtigte Mitglieder des ÖOC: Baseball, Karate und Klettern. Der langjährige Eishockey-Verbandspräsident Dieter Kalt wird im Rahmen der Hauptversammlung zum ÖOC-Ehrenmitglied gewählt. Der Kärntner war 20 Jahre lang Mitglied des ÖOC-Vorstandes.

Langfristige Planung wird angestrebt

"Es geht darum, die Rahmenbedingungen für unsere Top-Athleten bzw. ihre Trainer weiter zu verbessern", betont Stoss, der 2009 das Amt in turbulenten Zeiten von Leo Wallner übernommen hatte und seit August 2016 auch IOC-Mitglied ist.

"Wir müssen endlich auf lange Sicht gemeinsam mit allen Verantwortlichen unsere Zielvorstellungen definieren. Nur wer über Jahre hinaus vorplant, wird sich heutzutage gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen können", meint der Vorarlberger, der im "Brotberuf" als Generaldirektor der Casinos Austria fungiert.

Ob sein Ende des Jahres auslaufender Vertrag verlängert wird, gilt nach dem Einstieg des Konkurrenten Novomatic beim Glücksspielkonzern aber zumindest als unsicher. Eine Entscheidung soll im März fallen.

Zu den Agenden von Stoss und Generalsekretär Peter Mennel gehören laut ÖOC in den kommenden Monaten nicht nur die Vorbereitung auf die Winterspiele 2018 in Pyeongchang, sondern auch die Evaluierung der Machbarkeitsstudie für eine potenzielle Innsbrucker Bewerbung für die Spiele 2026.

Hier will man spätestens Ende des Sommers Klarheit über eine Kandidatur haben.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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