ÖHB-Frauen verlieren finalen WM-Test

 

Am Donnerstag starten die ÖHB-Frauen in die erste Handball-Weltmeisterschaft seit neun Jahren, wenn in Spanien Auftaktgegner China gegenübersteht. Im letzten Testspiel vor der Endrunde kann die Truppe von Teamchef Herbert Müller leider kein Erfolgserlebnis einfahren, Portugal geht wie schon am Donnerstag als Sieger vom Platz - 31:30.

Dabei beginnt das Spiel nach Maß: Eine schnelle Drei-Tore-Führung wächst zwischenzeitlich auf bis zu sieben Treffer an, zur Pause führt Österreich 16:11. Danach geht vor dem Hintergrund einiger versuchter Varianten aber der Faden verloren, in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte gleichen die Gäste zum 22:22 aus - dem ÖHB-Team gelingt zwischenzeitlich fast zwölf Minuten kein Tor.

Danach kann sich kein Team absetzen, kurz vor Schluss gelingt den Portugiesinnen das entscheidende Tor.

"Wir haben eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt. Bis zum 16:9 haben wir wie aus einem Guss agiert, aus einer sehr starken Deckung heraus. Vor der Pause haben wir dann die Portugiesinnen ins Spiel kommen lassen. Nach Seitenwechsel wollten wir eigentlich konzentrierter sein und da kam aber direkt ein 0:4-Lauf. Das war natürlich schade. Damit lädst du den Gegner wieder ein. Sie bekommen Oberwasser und kämpfen. Wir haben es leider nicht geschafft, in dieser Phase die Nerven im Griff zu bewahren und das entscheidende Tor selbst zu machen. Es gilt an unserer Konstanz zu arbeiten und auch daran, wenn wir viel wechseln, keinen Qualitätsverlust in unserem Spiel zu haben. Das muss in den nächsten Tagen noch passieren", kommentiert Teamchef Müller.

Am 30. November übersiedelt das ÖHB-Team nach Torrevieja.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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