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Westwien legt im Finale gegen HC Linz vor

In einem über weite Strecken spannenden Spiel 1 hat Westwien am Ende das bessere Ende für sich.

Westwien legt im Finale gegen HC Linz vor Foto: © GEPA

Westwien verschafft sich im Kampf um den österreichischen Handball-Meistertitel einen Vorteil.

Die Wiener setzen sich am Sonntag in der Südstadt im ersten Finalspiel der ZTE HLA Meisterliga gegen HC Linz mit 25:24 (12:11) durch und stellen damit in der "best of three"-Serie auf 1:0. Die nächste Partie steigt am Mittwoch in Linz.

Für Westwien, das sich aus finanziellen Gründen aus dem Oberhaus verabschieden wird, geht es um die erste Meisterschaft seit 1993, für die Linzer um das erste Championat seit 1996.

Westwien gibt sicher geglaubten Sieg beinahe aus der Hand

Beide Teams liefern einander einen hochkarätigen Schlagabtausch, die Partie ist von hohem Tempo und auch starken Tormann-Leistungen gekennzeichnet. Westwien liegt in der ersten Hälfte zumeist voran, führt aber nie höher als mit drei Toren Vorsprung (9:6) und geht schließlich mit einem knappen Ein-Tor-Polster in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel scheint sich eine Vorentscheidung abzuzeichnen, als die Hausherren schnell auf 16:12 davonziehen, doch die Linzer kämpfen sich ins Match zurück und gleichen auf 17:17 aus. In Führung gehen die Gäste aus Oberösterreich allerdings kein einziges Mal, und so ziehen die Wiener das Spiel noch mit 25:24 auf ihre Seite.

"Wir haben zwei tolle Mannschaften gesehen"

Westwien-Coach Michael Draca war danach im ORF-Interview begeistert. "Wir haben zwei tolle Mannschaften gesehen. Im Endeffekt kann man sagen, dass wir die besseren Nerven gehabt haben." Sein Linzer Pendant Milan Vunjak glaubt weiter an die Meisterchance.

"Es war ein kampfbetontes Spiel, wir haben vielleicht die eine oder andere Chance zu viel liegengelassen. Aber wir haben eine richtig gute Mannschaftsleistung gezeigt und bis zum Umfallen gekämpft", erklärte Vunjak.


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