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spusu LIGA: Top-Duo planiert Graz und Hard

spusu LIGA: Top-Duo planiert Graz und Hard Foto: © GEPA

Das Top-Duo der spusu LIGA marschiert auch in der sechsten Runde ungebremst vorneweg: Sowohl die Fivers, als auch Schwaz kommen zu ungefährdeten Siegen.

Die Wiener rauschen über die HSG Graz mit 40:28 hinweg und lassen von der Anfangsphase weg keinen Zweifel daran, dass es für die Gäste nichts zu holen gibt. Als die Grazer nach 8:26 Minuten erstmals treffen können, ist es das Tor zum 1:7.

Zu keinem Zeitpunkt schmilzt der Fivers-Vorsprung auf weniger als sechs Tore zusammen, in der zweiten Hälfte ist er sogar durchgehend zweistellig. Da hilft auch nicht, dass die HSG mit Joszef Albek (acht Tore) den besten Werfer der Partie stellt.

Schwaz siegt trotz Doppel-Rot

Durch den hohen Sieg bauen die Margaretner die Tabellenführung, die nur auf der Tordifferenz beruht, sogar aus - obwohl Verfolger Schwaz in Hard mit 30:23 auch einen souveränen Erfolg feiert.

Dabei trotzen die Tiroler gleich zwei frühen Roten Karten: Peter Medic und Balthasar Huber werden nach harten Attacken binnen 30 Sekunden beide vom Platz gestellt (17.).

Der schleichenden Kommando-Übernahme tut dies aber keinen Abbruch, zur Pause steht ein Drei-Tore-Vorsprung, der nach Seitenwechsel nie egalisiert und in der Schlussphase sogar deutlich wird.

Beste Werfer sind Richard Wöss (Schwaz) und Ivan Horvat (Hard) mit jeweils acht Toren.

Linz mit Kopfschmerzen

Am Tabellenende rutscht der HC Linz immer weiter in den Sumpf. Auch nach dem sechsten Spiel müssen die Stahlstädter weiter auf den ersten Sieg warten. Das 26:33 bei der HSG Bärnbach/Köflach ist vor allem angesichts der Tatsache schmerzhaft, dass es sich dabei um den unmittelbaren Tabellennachbarn des Schlusslichts handelte.

"Ich bin sprachlos. Was da heute passiert ist, darf so nicht passieren. Egal ob Deckung oder Angriff, wir haben nirgends die Leistung gebracht, die wir wollten. Wir haben den Siegeswillen nicht gehabt, den es braucht", zeigt sich Linz-Akteur Max Hermann im "ORF"-Interview konsterniert.

Vor allem Milos Djurdjevic (12 Tore), Sebastian Hutecek (8) und Jadranko Stojanovic (7) bereiten den Gästen ordentliche Probleme.

Angesichts der engen Tabellensituation schieben sich die Bärnbacher sogar auf den fünften Rang vor, mit Graz, Krems und Hard halten auf den Rängen sieben bis neun drei Teams bei vier Punkten.

Leistungsgerechtes Remis im Geisterspiel

Westwien und Bregenz trennen sich im ersten Geisterspiel der Liga-Geschichte 24:24, das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wider - kein Team kann sich zu irgendeinem Zeitpunkt um mehr als zwei Tore absetzen.

Felix Fuchs gelingt 13 Sekunden vor Schluss per Siebenmeter der Ausgleich für die Gastgeber.

Westwien ist mit sechs Punkten Vierter, Bregenz hat als Sechster einen Zähler weniger.

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