Das logische HLA-Finale zweier Heimmächte

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Die HLA hat ihr logisches Finale - Erster gegen Zweiter, HC Hard gegen Fivers WAT Margareten.

Geht es nach dem Gesetz zweier Läufe, wird die "best-of-three"-Serie über die volle Distanz entschieden. Beide Klubs sind Heimmächte, haben in dieser Saison noch keine Spiele vor eigenem Publikum abgeben müssen.

Die Vorarlberger sind seit 31 Spielen ungeschlagen, die Wiener haben auf ihrem Parkett seit über zwei Jahren keinen Bezwinger mehr zugelassen.

Hard geht mit Heimvorteil in die erste Partie (Do., 24.05., 20:20 Uhr - LIVE auf LAOLA1.tv) und die Serie, nachdem auch ein Entscheidungsspiel wieder auf "Ländle"-Boden stattfinden würde.

Der kleine psychologische Vorteil

Seit 2004/05 gab es keine Titelentscheidung in der obersten Handball-Liga mehr, die nicht einen der beiden Vereine im Finale gesehen hätte. Während in den ersten sechs Jahren dieses Zeitraums stets Bregenz als Meister hervorging, beherrschen seither Hard und die Fivers das Geschehen.


Der Teaser zum HLA-Finale:

(Text wird unterhalb fortgesetzt)


Die Margaretner konnten sich 2011 und zuletzt 2016 krönen, dazwischen gingen alle Titel nach Hard.

Gemäß den Heimserien haben beide Teams in dieser Saison je zwei Erfolge gegen den Konkurrenten vorzuweisen, dazu kommt ein Remis in der Wattgasse. Ein psychologischer Vorteil für die Fivers könnte der eingefahrene Cup-Titel und der Semifinal-Erfolg über Hard auf dem Weg dorthin sein.

"Wir haben Hard im Cup geschlagen. Das war für viele eine Überraschung, für uns nicht. Wir können Meister werden, auch wenn niemand mit uns gerechnet hat", meint Fivers-Coach Peter Eckl.

Auch körperlich haben die Wiener einen Pluspunkt auf ihrer Seite, sie zogen nämlich ohne Entscheidungsspiel gegen Schwaz in die Finalserie ein und hatten somit eine längere Vorbereitungs- und Ruhepause.

"Alles, was jetzt noch kommen kann, ist Draufgabe auf eine sehr erfolgreiche Saison", hallt es aus dem Fivers-Lager nach dem nicht unbedingt erwarteten Finaleinzug, hatten die Mannen aus dem fünften Wiener Gemeindebezirk vor der Spielzeit eine Richtungsänderung hin zu Eigenbau-Spielern vorgenommen.

Die Chance auf einen alleinigen Rekord

"Wir sind froh, dass wir jetzt diesen Spielrhythmus haben und keine längeren Pausen", meint der Harder Cheftrainer Petr Hrachovec über das Entscheidungsspiel gegen Westwien.

Der Betreuer der Vorarlberger streicht besonders die Rückraum-Achse der Fivers mit Vitas Ziura, Ivan Martinovic und Markus Kolar hervor: "Die Deckung ist das Prunkstück der Fivers. Die beiden Mannschaften kennen sich bestens. Details werden entscheidend sein."

Mit Michael Knauth hat ein Harder die Chance auf einen alleinigen Rekord. Der 34-Jährige nimmt seinen elften HLA-Titel in den letzten 17 Jahren in Angriff. Sechs davon eroberte er mit Bregenz, vier mit Hard. Aktuell muss er die Spitze dieser Statistik mit Andreas Varga teilen.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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