Schwab startet solide - Wiesberger nur mäßig

Schwab startet solide - Wiesberger nur mäßig Foto: © getty
 

Bei der mit 1,2 Mio. Euro dotierten European Open in Hamburg verschafft sich Matthias Schwab zum Auftakt mit einer 71er-Runde (-1) eine gute Ausgangsposition. Beim Steirer, der sich auf Rang zwölf wiederfindet, stehen neben vier Birdies auch drei Bogeys - zwei davon auf Par-5-Spielbahnen - auf der Scorekarte.

Um die deutschen Quarantäne-Bestimmungen für aus England einreisende Spieler und Betreuer zu erfüllen, ist die Porsche European Open auf Samstag verschoben worden und wird nur über 54 Löcher ausgetragen. Das traditionsreiche Event der European Tour ist auf drei Tage verkürzt worden.

Der Burgenländer Bernd Wiesberger, der als Sieger des Turniers in Dänemark nach Hamburg anreiste, findet sich bei zwei Birdies sowie je einem Bogey und Doppel-Bogey mit einer 73 (+1) auf Rang 36 wieder.

Der 35-Jährige und nunmehr achtfache European Tour-Champion hatte das Turnier in Hamburg gar nicht im Programm, nannte erst letzte Woche nach, um für die US-Open-Qualifikation auf Nummer sicher zu gehen. Da Wiesberger dieses Ziel mit dem Sieg am Sonntag und Platz 50 in der Weltrangliste abgehakt hat, kann er entsprechend ohne Druck auf dem schwierigen Green Eagle Golf spielen.

Ebenfalls ein Bogey und ein Doppel-Bogey, dafür aber gleich sieben Birdies verbucht Leader Thomas Detrey. Der Belgier bringt eine 68 (-4) ins Clubhaus und setzt sich damit alleine an die Spitze des Feldes vor vier Spielern mit je 69.

Die erste Runde musste wegen eines Gewitters rund eine Stunde unterbrochen werden. "Mit eins unter Par bin ich wieder gut in dieses Turnier gestartet. Der Platz ist lang und auch schwer zu spielen. Aber das liegt mir und es sollte in den kommenden zwei Runden noch einiges möglich sein", sagt Schwab.

Schwab benötigt für US-Open-Start noch ein Top-Ergebnis

Matthias Schwab wirkt konzentriert und gefestigt
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Matthias Schwab muss trotz eines achten und elften Rangs zuletzt noch um die Qualifikation für die US Open zittern.

Der Rohrmooser benötigt beim Finale am Montag nach der 3. Runde ein Top-Ergebnis. Eines wie vor zwei Jahren, als der 26-Jährige mit Platz zwei seine Karriere-Bestmarke erreichte und unter anderem mit Kapazundern wie Patrick Reed und Bryson DeChambeau (beide USA) spielte.

Nach seiner Runde erklärt der Ennstaler: "Die Länge macht es hier einfach aus, also wenn man die Fairways nicht trifft, dann muss man schon Glück haben, dass der Ball noch gut spielbar liegt, ansonsten kann man manchmal sogar nur quer raushacken. Heute vor der Runde hab ich noch gedacht, dass ein Score rund um Par ziemlich gut sein wird und das hat sich auch bewahrheitet. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Auftakt durchwegs zufrieden."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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