Nur zwei Österreicher schaffen Cut in Atzenbrugg

Nur zwei Österreicher schaffen Cut in Atzenbrugg Foto: © GEPA
 

Nur zwei von zehn Österreichern schafften den Cut bei den Austrian Golf Open in Atzenbrugg und spielen damit am Wochenende um einen Anteil am Preisgeld von einer Million Euro.

Neben Tour-Spieler Matthias Schwab, der am 2. Tag mit einer 75er-Runde (+3) vom 20. auf der 47. Rang (+2) zurückfiel, ist auch der ansonsten einige Stufen tiefer engagierte Timon Baltl weiterhin dabei.

Der ebenfalls 26-Jährige schaffte es mit 147 Schlägen (+3) gerade noch. Ausgeschieden sind unter anderen Amateur Niklas Regner (150 Schläge) nach Triple-Bogey und Bogey im Finish des zweiten Tages sowie Profi Lukas Nemecz (151).

In Führung liegt weiterin Alejandro Canizares. Der Spanier geht mit einem Gesamtscore von 137 (-7) und einem Schlag Vorsprung auf das Duo Martin Kaymer (GER) und John Catlin (USA) in die 3. Runde.

Verpatzte Runde von Schwab

Schwab, der vor drei Jahren bei diesem Turnier Zwölfter war und diesmal nach einem siebenten Rang zuletzt in Kenia zum Kreis der Mitfavoriten zählte, vergab als früher Starter bei tiefen Temperaturen und Wind seine Siegchance vorzeitig.

Nach einem Doppelbogey und drei Bogeys bei nur zwei Schlaggewinnen hat er neun Schläge Rückstand. "Ich hatte von Anfang an kein Körper- oder Schwunggefühl. Für mich war es von der Temperatur her echt am Limit", sagte der Steirer. Die Bedingungen seien aber für alle gleich, gab der Rohrmooser zu.

Am Wochenende möchte er seine Position jedenfalls verbessern. "Ich habe nicht mehr viel zu verlieren. Ich hoffe doch, dass ich dann bei etwas besserem Wetter wenigstens eine kleine Attacke starten kann."

Kaymer jagt Spanier

Canizares, der zuletzt in Kenia 20. war, verzeichnete ebenfalls als Frühstarter gleich viele Schlagverluste wie Schwab, machte diese aber mit sieben Birdies mehr als wett.

Und hielt damit den zweifachen Major-Gewinner Kaymer, der am letzten Loch eine gute Birdie-Chance ausließ, und Catlin knapp auf Distanz. "Ich bin sehr zufrieden, wie ich mit der Rolle des Führenden umgegangen bin", meinte der Madrilene.

Kaymer, dessen bisher letzter Sieg sieben Jahre zurückliegt, hatte im Vorfeld die Favoritenrolle angenommen.

Der frühere Weltranglisten-Erste will sich auf der kleineren Europa-Tour Selbstvertrauen für weitere Einsätze auf der höher dotierten und besser besetzten US-PGA-Tour holen. "Das war ein guter Start ins Turnier", sagte der 36-Jährige. "Ich habe einige gute Möglichkeiten ausgelassen. Ich hoffe, ich kann diese Fehler am Wochenende vermeiden."

Textquelle: © LAOLA1/APA Zum Seitenanfang »

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