Schwab auch nach Runde 2 weiterhin an der Spitze

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Matthias Schwab zeigt beim ersten Finalturnier der European Tour weiter auf. Der Steirer kann nach dem starken Auftakt seine Führung am zweiten Tag behaupten.

Nach einer 65er-Runde zum Auftakt, kehrt der 24-Jährige am Freitag nach 67 Schlägen ins Clubhaus zurück und ist damit zur Halbzeit mit einem Schlag Vorsprung auf ein Quartett und zwölf unter Par alleiniger Führender.

Für Bernd Wiesberger läuft es indes nicht nach Wunsch, der Spitzenreiter der Saison-Wertung kommt nicht über eine Par-Runde hinaus und rutscht mit einem Gesamtscore von eins unter Par auf Platz 62 ab.

Schwab brillierte im Montgomerie Maxx Royal Club bei durchwegs tiefen Scores auch am zweiten Tag. Wie am Vortag gelang dem 102. der Weltrangliste ein Eagle (2 Schläge unter Par), dazu schaffte er vier Birdies bei nur einem Schlagverlust. Damit verteidigte Schwab die Spitze, während der Co-Führende vom Donnerstag, der Engländer Tom Lewis, drei Schläge verlor und Elfter ist.

Namhafte Spieler jagen Schwab

Der Rohrmooser führt das Feld des Turniers der Rolex-Serie vor dem Schweden Alex Noren, dem Belgier Thomas Detry sowie den Engländern Ross Fisher und Danny Willett an. Olympiasieger und Titelverteidiger Justin Rose (England) ist mit zwei Schlägen Rückstand Sechster. Noren und Willett haben wie Wiesberger bereits jeweils zwei Turniere der hochdotierten Rolex-Serie gewonnen.

Schwab fehlt noch die Erfahrung eines Tour-Sieges. Er war aber in seiner erst zweiten vollen Saison mehrfach nahe dran, so etwa als Zweiter der European Open in Hamburg im September (einen Schlag zurück) und als Dritter der International Open in München im Juni (zwei Schläge hinter Spitzen-Duo). In der Türkei spielt er wie vergangene Woche beim vierten Platz im noch stärker besetzten Turnier in Shanghai (WGC-Serie) bisher im Stile eines Routiniers.

"Ich finde, dass ich heute sehr gut gescort habe", bilanziert Schwab nach seiner Runde. "Ich habe die Bälle speziell am Anfang nicht gut getroffen, aber ich habe mein Spiel zusammengehalten. Ich denke, dass ich aggressives Golf spielen und den Fuß am Gaspedal halten muss. Par werden an diesem Wochenende definitiv nicht genug sein", ist sich der 24-Jährige sicher.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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