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US-Präsident Trump ruft zu NFL-Boykott auf

US-Präsident legt in Diskussion um Hymnen-Protest nach. Teambesitzer reagieren:

US-Präsident Trump ruft zu NFL-Boykott auf Foto: © getty

Donald Trump legt nach! Nach seinem Aufruf an die Teameigner der NFL, Spieler, die während der Hymne ihren protest zum Ausdruck bringen, zu entlassen, fordert der US-Präsident die Fans zu einem Boykott der Spiele auf.

"Wenn die NFL-Fans sich weigern, zu Spielen zu gehen, bis Spieler aufhören, unsere Flagge und unser Land verächtlich zu behandeln, dann wird man schnell sehen, dass sich etwas ändert. Feuern und sperren!", twittert er vor 7 Uhr Morgens.

Von Seiten der Teameigner kam am Samstag und Sonntag auf breiter Front Unterstützung für die Spieler.

Patriots-Eigner kritisiert Politik

Darunter etwa auch von Patriots-Eigner Robert Kraft, der in der Vergangenheit für Trump gespendet hat.

"Ich bin schwer enttäuscht über den Ton der Kommentare, die der Präsident am Freitag getätigt hat", heißt es in einer Klub-Mitteilung. "Ich bin stolz, mit so vielen Spielern in Verbindung zu stehen, die enorme Beiträge zur positiven Entwicklung in unserer Community geleistet haben. [...] Es gibt keinen größeren Einiger in diesem Land, als den Sport. Und unglücklicherweise nichts Trennenderes, als die Politik."

"Wir können nicht länger schweigen"

Klar Flagge zeigt etwa auch Sehawks-Headcoach Pete Caroll.

"Es ist an der Zeit, Flagge zu zeigen. Wir stehen für Liebe und Gerechtigkeit und Höflichkeit. Wir stehen für unsere Spieler und für unsere Verfassungs-Rechte, wie wir für die Gleichheit aller Menschen stehen. [...] Wir brauchen Veränderung, wir werden für Veränderung einstehen. Wir können nicht länger schweigen. Ich werde mit meinen Spielern stehen."

Statements der Klubeigner

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