Jakob Pöltls Zukunft bei Spurs offen

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Mit dem Verpassen der Playoffs endete für die San Antonio Spurs nicht nur die Saison sondern auch die Rekordserie in der NBA. Für Jakob Pöltl könnte die Niederlage gegen Utah Jazz sein letztes Spiel im Trikot der Spurs gewesen sein.

Pöltls Vertrag in San Antonio ist mit dem Saisonende ausgelaufen. Allerdings können die Spurs im Herbst mit jedem Angebot eines anderen NBA-Klubs gleichziehen, weil der 2,13 Meter große Center nur ein eingeschränkt vertragsloser Spieler ("Restricted Free Agent") ist.

Für den 24-Jährigen geht es nach dem letzten Spiel erst einmal in die Heimat nach Österreich. "Wenn alles klappt bin ich bereits Mitte kommender Woche in Wien, nach der langen Abschottung freue ich mich schon sehr, meine Familie und Freunde wiederzusehen. Wie die weiteren Wochen und der Rest des Sommers im Detail aussehen, kann ich aktuell nicht sagen, ich hoffe aber, einen Großteil davon in Österreich verbringen zu können", sagt Pöltl.

Pöltl mit positivem Fazit: "Meine Rolle ist größer geworden"

Pöltl, der seine NBA-Karriere 2016 bei den Toronto Raptors begonnen hatte, spielte die jüngsten beiden Saisonen für die Texaner, die auf dem elften Endrang der Western Conference landeten.

Da in der Nacht auf Freitag sowohl die Phoenix Suns als auch die Memphis Grizzlies siegten, stand schon vor dem Duell von Pöltl und Co. gegen Utah Jazz das Aus fest. Österreichs NBA-Pionier zählte in seinem insgesamt 301. NBA-Match (davon 22 im Playoff) neuerlich zur Starting Five der Texaner und verbuchte in 21:08 Minuten Einsatzzeit zehn Punkte, fünf Rebounds, drei Assists, einen Steal (Ballgewinn) sowie zwei Blocks.

"Wir wussten, dass wir jedes Spiel mit hundert Prozent Energie und Willen angehen müssen, so als ob es unser letztes Spiel wäre. Entsprechend motiviert sind wir in die Serie gestartet, haben sehr gut begonnen und auch nach den Niederlagen gegen Philadelphia und die Nuggets die richtigen Antworten gefunden", betont Pöltl rückblickend auf die Seeding-Games.

"Leider waren wir am Ende auch von der Konkurrenz abhängig, nachdem diese nichts anbrennen hat lassen, war die Sache schon vor unserer letzten Partie entschieden. Die Bilanz ist dennoch positiv, sowohl aus Sicht des Teams als auch aus persönlicher. Die neuen Line-ups haben sich erst einspielen müssen, dann aber sehr gut funktioniert, auch meine Rolle ist nach dem Ausfall von LaMarcus Aldridge und Trey Lyles größer geworden", resümiert der 24-jährige Wiener, der versucht hat, "aggressiv in der Zone zu bleiben und an beiden Enden meine Leistung zu bringen. Das ist mir über weite Strecken sehr gut gelungen, alles in allem kann ich mit meiner Leistung sicherlich zufrieden sein."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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