LeBron-Gala reicht Cavs nach Blackout nicht

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Die Golden State Warriors entscheiden das erste Spiel der NBA-Finals (best of seven) gegen die Cleveland Cavaliers nach Verlängerung mit 124:114 (107:107, 56:56) für sich.

Dabei vergeben die Cavs kurz vor Ende der regulären Spielzeit den Sieg: Cleveland bekommt beim Stand von 107:106 für die Warriors nach einem Foul vier Sekunden vor Schluss zwei Freiwürfe und damit die Chance auf die Wende. Hill versenkt den ersten Wurf, vergibt aber den zweiten. Der Ball landet bei J.R. Smith, der anstatt den Rebound zu versenken zurück Richtung Mittellinie dribbelt - in der Annahme, seine Cavs führen.

Mit 107:107 geht es in die Overtime, die die Warriors klar für sich entscheiden.

Das dachte sich Smith

Smith behauptet nach seinem Blackout, den Spielstand gekannt zu haben. "Ich wusste, dass es Unentschieden stand. Aber ich dachte, wir nehmen eine Auszeit. Wenn ich gedacht hätte, wir führen, hätte ich den Ball einfach festgehalten."

Doch sein Trainer Tyronn Lue meint auf der Pressekonferenz: "Er dachte, das Spiel sei vorbei. Er dachte, dass wir mit einem Punkt führen."

Überragender LeBron "des Sieges beraubt"

Besonders bitter aus Sicht der Cavs: Trotz unglaublichen 51 Punkten von Superstar LeBron James reichte es nicht zum Sieg. Für "King James" ist es nicht nur ein persönlicher Endspielrekord, sondern das bereits 109. Play-off-Match mit zumindest 30 Punkten, womit er die Playoff-Bestmarke von NBA-Ikone Michael Jordan egalisiert.

Dazu ist es die achte Partie des 33-Jährigen in der laufenden Postseason mit mindestens 40 Punkten. Das ist bisher nur dem legendären Jerry West (Los Angeles Lakers) im Jahr 1965 gelungen. Lediglich fünf Spieler hatten vor James in einem Endspiel 50 oder mehr Punkte erzielt. Doch noch nie zuvor hatte ein NBA-Profi mit einem solchen Score das Parkett am Ende als Finalverlierer verlassen müssen.

"Er wurde des Sieges beraubt, das ist nicht fair", beschwerte sich sein Trainer Tyronn Lue nach dem Match über die Leistung der Schiedsrichter, die 36,4 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit eine Entscheidung revidiert hatten, nachdem sie ursprünglich ein Offensivfoul von Warriors-Superstar Kevin Durant gegen James gegeben hatten.

"Es ist frustrierend. Wir haben sehr gut gespielt und hatten unsere Chancen, dieses Spiel zu gewinnen. Doch jetzt müssen wir diese Niederlage wegstecken und nach vorne schauen", erklärte James sichtlich enttäuscht mit Blick auf das zweite Match der "best of seven"-Serie, das in der Nacht auf Montag (2.00 Uhr MESZ/live DAZN) erneut in Oakland stattfindet.

Warriors-Coach adelt LeBron

Bei den Warriors, bei denen Curry (29 Punkte), Durant (26) und Klay Thompson (24) die Erwartungen erfüllten, gibt man sich trotz des Auftaktsiegs bescheiden.

"Ein erstes Finalspiel ist immer etwas Besonderes. Wir mussten bis zum Ende kämpfen. Das war eine tolle Leistung von LeBron", betont Curry im ersten TV-Interview nach der Partie. Doch der 30-Jährige hielt auch fest, dass sich die "Dubs" steigern und "Anpassungen vornehmen" müssen, um ihren dritten Titel in vier Jahren zu holen. "Wir sind erst in der Verlängerung aufgewacht", pflichtete ihm Durant bei.

Ihr Coach Steve Kerr weiß, dass "es nicht leicht wird. Wir spielen gegen ein großartiges Team, das wie wir zu Recht zum vierten Mal in Folge im Finale steht. Sie haben einen Mann (James, Anm.), der Basketball auf einem Niveau spielt, von dem ich nicht sicher bin, ob so etwas jemand jemals zuvor gesehen hat. Es wird also eine schwere Serie", bekräftigte der 52-jährige, der als Spieler insgesamt fünf NBA-Titel geholt hatte - drei davon mit Chicago-Bulls-Allzeitgröße Michael Jordan.

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24. Chandler Parsons (Memphis Grizzlies) - Verdienst 2017/18: 23,1 Millionen Dollar

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24. Harrison Barnes (Dallas Mavericks) - Verdienst 2017/18: 23,1 Millionen Dollar

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22. Dwight Howard (Charlotte Hornets) - Verdienst 2017/18: 23,5 Millionen Dollar

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19. Hassan Whiteside (Miami Heat) - Verdienst 2017/18: 23,7 Millionen Dollar

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19. Andre Drummond (Detroit Pistons) - Verdienst 2017/18: 23,7 Millionen Dollar

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19. Anthony Davis (New Orleans Pelicans) - Verdienst 2017/18: 23,7 Millionen Dollar

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19. Bradley Beal (Washington Wizards) - Verdienst 2017/18: 23,7 Millionen Dollar

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18. CJ McCollum (Portland Trail Blazers) - Verdienst 2017/18: 23,9 Millionen Dollar

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17. Chris Paul (Houston Rockets) - Verdienst 2017/18: 24,5 Millionen Dollar

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16. Otto Porter Jr. (Washington Wizards) - Verdienst 2017/18: 24,7 Millionen Dollar

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15. Kevin Durant (Golden State Warriors) - Verdienst 2017/18: 25,0 Millionen Dollar

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14. Jrue Holiday (New Orleans Pelicans) - Verdienst 2017/18: 25,6 Millionen Dollar

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13. Damian Lillard (Portland Trail Blazers) - Verdienst 2017/18: 26,1 Millionen Dollar

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12. Carmelo Anthony (Oklahoma City Thunder) - Verdienst 2017/18: 26,2 Millionen Dollar

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11. Al Horford (Boston Celtics) - Verdienst 2017/18: 27,7 Millionen Dollar

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10. DeMar DeRozan (Toronto Raptors) - Verdienst 2017/18: 27,7 Millionen Dollar

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9. James Harden (Houston Rockets) - Verdienst 2017/18: 28,2 Millionen Dollar

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7. Russell Westbrook (Oklahoma City Thunder) - Verdienst 2017/18: 28,5 Millionen Dollar

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7. Mike Conley (Memphis Grizzlies) - Verdienst 2017/18: 28,5 Millionen Dollar

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6. Kyle Lowry (Toronto Raptors) - Verdienst 2017/18: 28,7 Millionen Dollar

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5. Blake Griffin (Detroit Pistons) - Verdienst 2017/18: 29,5 Millionen Dollar

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4. Gordon Hayward (Boston Celtics) - Verdienst 2017/18: 29,7 Millionen Dollar

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3. Paul Millsap (Denver Nuggets) - Verdienst 2017/18: 31,2 Millionen Dollar

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2. LeBron James (Cleveland Cavaliers) - Verdienst 2017/18: 33,2 Millionen Dollar

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1. Steph Curry (Golden State Warriors) - Verdienst 2017/18: 34,6 Millionen Dollar

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Zusatz: Jakob Pöltl (Toronto Raptors) - Verdienst 2017/18: 2,8 Millionen Dollar

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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