Nach Overtime-Krimi: Bulls verteidigen ABL-Titel

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Die Bulls Kapfenberg sind ABL-Champions 2018!

Mit einem 95:92-Sieg nach Overtime bei den Swans Gmunden im sechsten Spiel der Finalserie verteidigen die Steirer nach dem Cup- auch den ABL-Titel und holen als erstes Team das Triple aus Cup, Supercup und Meisterschaft.

Nach einem 1:2-Rückstand in der Best-of-seven-Serie setzt sich das favorisierte Team von Head Coach Mike Coffin mit drei Siegen in Folge durch.

Swans-Forward Enis Murati ist mit 24 Punkten Top-Scorer und verlangt dem Titelverteidiger, gemeinsam mit Routinier Tilo Klette (23 Pkt./ 9 Rebounds), alles ab. Bei den Bulls ist Bogic Vujosevic mit 23 Zählern bester Scorer.

Es ist Coffins erster ABL-Titel als Trainer in Kapfenberg. Als Aufbauspieler fuhr er zwischen 2001 und 2004 unter seinem Vorgänger Michael Schrittwieser bereits vier Liga-Titel ein.

Rekord in Führungswechseln

Nach schleppendem Beginn (nur 6:3 nach mehr als fünf Minuten) steigern sich die Akteure stetig. In einer unglaublich umkämpften Partie gibt es zur Hälfte bereits 19 (!) Führungswechsel. Dabei gehen die Bulls mit einer 41:40-Führung in die Halbzeit.

Gleichsam eng geht es in der zweiten Hälfte zu, in der die Bulls den besseren Start erwischen. Doch sie lassen in dritten Viertel sieben Freiwürfe liegen und laufen im Schlussabschnitt einem 59:63 hinterher. Die Swans verzeichnen bei neun verbleibenden Minuten mit acht Punkten Vorsprung die höchste Führung des Spiels.

Mit einer zwei-Punkte-Führung und fünf Sekunden auf der Uhr, tritt ausgerechnet der starke Klette mit Ball ins Seitenaus. In der Folge verwandelt Vujosevic zwei Freiwürfe und forciert die Overtime.

In dieser hat Murati bei Stand von 91:92 die Chance 14 Sekunden vor Schluss auszugleichen, vergibt aber seinen ersten Freiwurf des Spiels.

Textquelle: © LAOLA1.at

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