Rallye Spanien: Neuville-Unfall beim Shakedown

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Das fängt ja gut an...

WM-Spitzenreiter Thierry Neuville rollt sein Hyundai i20 WRC beim Shakedown für die Spanien-Rallye. Der Belgier lenkt beim Eignungstest auf Schotter für den 12. von 13 WM-Läufen der Saison zu stark in eine Kurve, wird ausgehoben und kommt auf dem Dach zu liegen. Zahlreiche Fans stellen den Boliden wieder auf die Räder.

Mit einem Mix aus Schotter und Asphalt stellt die Rallye im Hinterland der Costa Daurada, ca. 120 km südlich von Barcelona, ganz besondere Herausforderungen.

Die richtige Reifen-Strategie ist an der spanischen Mittelmeerküste von großer Bedeutung.

Auch wenn der erste Tag (Freitag, SP 2 bis SP 7) vorwiegend auf losem Untergrund gefahren wird, sind die engen Straßen mit einigen Asphalt-Abschnitten versehen – da gilt es, die Schotter-Reifen bestmöglich zu schonen.

Loeb, Block und Petter Solberg mit von der Partie

Mit Superstar Sebastien Loeb, der in Katalonien acht Mal triumphiert hat, in einem Citroen C3, US-Draufgänger Ken Block im Ford Fiesta WRC und Petter Solberg bei der Premiere des VW Polo R5 greifen drei äußerst prominente Quertreiber ins Lenkrad.

In der Weltmeisterschaft unterdessen tobt bei der vorletzten Veranstaltung des Jahres - der Abschluss erfolgt in Australien - der Dreikampf um den Titel zwischen Neuville (189 Punkte), Weltmeister Sebastien Ogier (FRA/Ford - 182 Zähler) und dem Esten Ott Tänak (168 Punkte) im Toyota.

Ogier gewinnt Shakedown, Loeb Vierter

Im Shakedown (2 km) erzielt Ogier die Bestzeit (1:34,9 Minuten) vor Jari-Matti Latvala (FIN/+0,3) im Toyota sowie Ford-Markenkollege Teemu Suninen (FIN/+0,8) und Loeb im Citroen. Tänak belegt hinter dem finnischen Toyota-Kollegen Lappi den sechsten Rang.

Textquelle: © LAOLA1.at

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