Walkner als Zweiter in die Schlussetappe

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Matthias Walkner steht bei der Rallye Dakar unmittelbar vor der Erfüllung seines Traums eines Podestplatzes.

Der Salzburger verteidigt mit einem zehnten Rang auf der vorletzten Etappe über 288 Kilometer nach Rio Cuarto (ARG) seinen zweiten Platz im Gesamtklassement.

Auf Tagessieger Paulo Goncalves weist der 30-Jährige 10:33 Minuten Rückstand auf. Gesamt liegt der KTM-Pilot nun deutliche 33:09 Minuten hinter seinem Markenkollegen Sam Sunderland und 4:01 vor dem Dritten Adrien van Beveren.

Problematischer Auftakt

Walkner hatte am Freitag auf den ersten 50 Kilometern - "das war eine sandige Piste mit vielen Wellen" - Probleme. "Ich habe mir vor zwei Tagen das Knie ausgedreht oder gestaucht, deshalb habe ich in den ganzen Kompressionen den Druck nicht ganz ausgehalten vom Knie her", erklärte der ehemalige MX3-Motocross-Weltmeister, warum er auf diesem Teilstück viel Zeit verloren hatte.

Danach nahm Walkner aber mächtig Fahrt auf und verteidigte seine Gesamtplatzierung erfolgreich.

"Auf den folgenden Bergstraßen und schnellen Pisten ist es dann schon besser gegangen. Im Endeffekt passt es ganz gut, Platz zwei im Endklassement sollte hinhauen", meinte der KTM-Werkspilot, der bei seiner dritten Teilnahme ganz kurz vor der Realisierung seines Traumes von der ersten Zielankunft und vom ersten Podestplatz eines Österreichers in der Dakar-Endwertung steht.

Taktieren verboten

"Aber es kann noch viel passieren. Und vorbei ist es erst, wenn es wirklich vorbei ist", betonte der Freund von Österreichs Ski-Superstar Marcel Hirscher, dass er sich auf die Schlussetappe "gescheit vorbereiten" werde.

"Ich werde sicher nicht taktieren, sondern noch einmal ans Limit gehen, denn dann ist man am aufmerksamsten und funktioniert das System Walkner am besten."

Nur noch 64 Sonderprüfungskilometer müssen er und Sunderland am Samstag auf dem Weg zum Ziel in Buenos Aires überstehen, um die bisher größten Erfolge in ihren Rallye-Karrieren perfekt zu machen. Für den Mattighofener Motorrad-Hersteller KTM wäre es der bereits 16. Dakar-Sieg en suite.

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