Frankreich fordert nach Explosion Dakar-Abbruch

Frankreich fordert nach Explosion Dakar-Abbruch Foto: © getty
 

Es verkam fast zu einer Randnotiz, aber die Rallye Dakar 2022 entging schon zu Beginn einer Katastrophe. Der französische Fahrer Philippe Boutron wurde nach einer Explosion in der Nähe eines Hotels schwer an den Beinen verletzt und musste nach einer Notoperation in die Heimat ausgeflogen werden (HIER nachlesen>>>).

Frankreichs Anti-Terror-Behörde nahm Ermittlungen auf und kann einen Terroranschlag nach jetzigem Stand nicht ausschließen, wie Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian auf "BFM TV" sagt.

Frankreichs Politik hätte den Veranstalter ASO (Amaury Sport Organisation) zu einem Abbruch der Rallye geraten, der aber zumindest vorerst abgelehnt wurde. Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen sollen stattdessen bereits eingesetzt worden sein.

Die Dakar hat leider schon unrühmliche Erfahrungen mit Terror machen müssen. 2008 wurde die Veranstaltung nach einer Terrordrohung abgesagt, weswegen sie sich ab 2009 vom afrikanischen Kontinent verabschiedete. Zwischen 2009 und 2019 wurde in Südamerika gefahren, nun zum zweiten Mal in Folge in Saudi-Arabien.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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