Marquez schlägt im 2. Spielberg-Training zurück

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Weltmeister Marc Marquez schlägt im zweiten Training des MotoGP-Rennens von Österreich zurück und erzielt die Tagesbestzeit, die 1:23,916 Minuten beträgt.

Im ersten Training am Freitagvormittag war Ducati-Fahrer Andrea Dovizioso der Schnellste, am Nachmittag stürzt der Italiener kurz vor Schluss und kommt nicht über Platz neun hinaus. Er bleibt unverletzt.

Marquez, aktueller WM-Leader, möchte am Renn-Wochenende einen weißen Fleck tilgen, er hat noch nie in Spielberg gewonnen. Im Vorfeld bezeichnete der Spanier sein bisheriges Abschneiden am Red Bull Ring in der Steiermark als "Schande": Vor drei Jahren wurde er nach einem Trainingssturz Fünfter, die letzten beiden Auflagen beendete er als Zweiter.

Alle drei Rennen seit dem Österreich-Comeback der MotoGP 2016 hatten mit Ducati-Siegen geendet.

Marquez "hart zu stoppen"

Dovizioso, der schon 63 Punkte hinter Marquez auf Platz zwei zurückliegt, ist bewusst, dass der siebenfache Weltmeister und sechsfache Saisonsieger Marquez in der Form seines Lebens agiert und dass es schwer wird, am Sonntag (14:00 Uhr, live auf ServusTV) die Ducati-Siegesserie auf dem Red Bull Ring fortzusetzen. "Wir wissen, dass es hart wird, Marc in dieser Form zu stoppen."

Marquez bleibt bei Sonnenschein und 29 Grad Lufttemperatur mit seiner besten Freitag-Zeit 0,066 Sekunden vor Maverick Vinales (Yamaha) in Front. Bester KTM-Pilot ist mit Platz sechs Miguel Oliveira vom Satellitenteam Tech 3. Werksfahrer Pol Espargaro wird Zehnter und wäre damit derzeit der letzte Fahrer im Q2. Hafizh Syahrin (Tech 3) stürzte im ersten Training und musste ins Medical Center, der Malaysier ist am Nachmittag aber wieder dabei.

Nach dem dritten Training am Samstag wird die Qualifikation für die Startaufstellung im Rennen in zwei Gruppen bestritten. Die Top Ten der drei freien Trainings kommen direkt ins Q2, jene ab Platz elf tragen davor das Q1 (ebenfalls 15 Minuten) für die Startplätze ab Position 13 aus. Denn die schnellsten zwei Piloten von Q1 kommen ebenfalls ins Q2, in dem die Pole-Position ausgekämpft wird.

Im Training der kleinsten Klasse Moto3 kommt der Österreicher Maximilian Kofler (KTM) am Nachmittag auf eine Zeit von 1:37,995 Minuten. Damit ist der 18-jährige Oberösterreicher 25. unter 31 Fahrern.

Zusätzliches MotoE-Training

Stattgefunden hat am Freitag auch das Training der MotoE. Diese neu und vollelektrische Klasse befindet sich trotz jahrelanger Vorbereitung noch so sehr in ihrer Anfangsphase, dass das Rennen in den Hügeln von Spielberg von ohnehin nur acht auf sechs Runden verkürzt werden muss.

Wegen des Großbrandes vor Saisonbeginn, der sämtliche Bikes und Ladestationen vernichtet und einen Millionenschaden erzeugt hat, muss der Strom, mit dem die 260 Kilo schweren Energica-Einheitsbikes an "Solar-Tankstellen" aufgeladen werden, derzeit noch mit Dieselgeneratoren erzeugt werden.

Bestzeit im ersten Training erzielt in 1:35,866 Minuten Sachsenring-Sieger Niki Tuuli (FIN) vor Bradley Smith (GBR). Die MotoE bekommt in Spielberg am Samstagfrüh (8:30 Uhr) ein zusätzliches drittes Training über 20 Minuten, um testen zu können.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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