MotoGP: Harte Kritik an Strecke in Austin

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Beim dritten Rennen der Saison haben die Fahrer der MotoGP in Austin mit widrigen Streckenbedingungen zu kämpfen.

Die Unebenheiten am Circuit of the Americas führen zu lautstarker Kritik nach den Trainings am Freitag. "So eine Strecke ist mir nicht einmal in einer nationalen Meisterschaft untergekommen!", flucht Pramac-Pilot Danilo Petrucci.

"Das war am Vormittag so staubig wie bei mir auf der Ranch", ergänzt Valentino Rossi. "Die Sandkörner sind wie Gewehrkugeln", meint Jack Miller.

Dabei haben die Strecken-Verantwortlichen nach Beschwerden im Vorjahr bereits Maßnahmen ergriffen, um die Bedingungen zu verbessern. Dabei ist ihnen aber wohl ein fataler Fehler unterlaufen.

Wie "Motorsport-Total.com" berichtet, wurde eine Technologie namens "Diamond Grinding" angewendet. Dabei wird die oberste Asphaltschicht mittels Diamanten abgeschliffen und eine neue aufgetragen. Dabei ist man aber wohl nicht tief genug gegangen.

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"Das sind keine Bodenwellen, das sind Sprungschanzen!", klagt Yamaha-Pilot Maverick Vinales und Petrucci ätzt: "Vielleicht haben sie eine andere Strecke geschliffen." Mehrfach ist auch von einer "Motocross-Strecke" die Rede.

"Da tut sich etwas unter der Asphaltdecke. Es sieht so aus, als würde sich die Strecke bewegen. Das sind jedenfalls keine normalen Bodenwellen mehr, da bewegt sich etwas unter der Erde", schildert Marc Marquez seine Eindrücke.

Stimmen diese, steht die Strecke möglicherweise sogar vor einer grundlegenden Renovierung. Mitte Oktober gastiert die Formel 1 in Austin. Mercedes, Ferrari und Co. werden mit so einer Asphaltbeschaffenheit auch Probleme haben.

Die größten Probleme haben die Fahrer auf der Gegengerade, auf der die Bikes über 300 km/h erreichen. "Vorder- und Hinterrad sind ständig in der Luft. Traktionskontrolle und Anti-Wheelie-Kontrolle drehen durch. Das Motorrad setzt ständig aus. Das geht einem richtig auf den Sack", so Petrucci.


Textquelle: © LAOLA1.at

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