Rossi hofft auf Podestplatz in Spielberg
Grundsätzlich sei die coronabedingt verkürzte WM aber sehr offen, ist Rossi überzeugt. "Und das nicht nur, weil (Andrea, Anm.) Dovizioso Probleme hat und Marc Marquez verletzt ist." Aktuell würden die guten Resultate in der MotoGP stark von den Reifen abhängen. "Die ersten zehn oder 15 Fahrer liegen deshalb sehr eng beisammen", glaubt der Italiener. "Manchmal bist du am Vormittag schnell, dann wieder umgekehrt. Es wird lustig, das zu verfolgen."
Sich selbst sieht Rossi auf dem Powerkurs in der Obersteiermark nicht als Siegfavorit, obwohl mit Fabio Quartararo vor Maverick Vinales und Franco Morbidelli seine drei Markenkollegen vor dem vierten Saisonlauf in der Fahrerwertung voran liegen. "Auf dem Papier ist diese Strecke nicht gut für die M1, denn der Top-Speed ist keine besondere Stärke von uns." Ein Podestplatz sei aber drin, hofft Rossi, am Spielberg mit Ducati, KTM und Honda mithalten zu können.