Marc Marquez: Der Plan für das Comeback in Jerez

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Mit seiner Rückkehr nur zwei Tage nach der Operation am gebrochenen Oberarm überraschte Marc Marquez alle.

Am Donnerstagnachmittag bekam der 27-Jährige das ärztliche Okay für einen Start beim zweiten Saisonrennen in Jerez. Allerdings ist sich der Spanier sehrwohl bewusst, dass er durch die Verletzung gehandicapt ist.

Daher lässt er zur Schonung die Trainings am Freitag aus und steigt erst am Samstag wieder auf sein Motorrad. "Wir haben uns auf den Kompromiss geeinigt, dass Marc am Samstag einen Versuch startet und wir dann entscheiden, ob das Rennen am Sonntag machbar ist oder nicht", erklärt Honda-Teamchef Alberto Puig.

Rennkalender hilft

Der besondere Rennkalender in dieser Saison spielt Marquez dabei in die Karten. Da an diesem Wochenende neuerlich in Jerez gefahren wird, sind weniger Trainingsrunden nötig, um sich an die Strecke zu gewöhnen.

"Marc war zum Test und dem ersten Grand Prix bereits vier Tage auf der Strecle. Er weiß, wie er hier fahren muss", so Puig. "Da macht es keinen Sinn, am Freitag zu fahren und den verletzten Arm zu belasten."

"Dann ist er der Erste, der von alleine aufhört"

Aus medizinscher Sicht steht dem Einsatz nichts im Weg. "Marc hat beim Medizin-Check alle notwendigen Tests exzellent bestanden", erklärt Giancarlo di Filippo, Medical-Officer des Weltverbandes. "Er ist absolut in der Lage, das Rennwochenende zu bestreiten."

Und er ist sich sicher: "Marc ist ein Vollprofi und ein Champion. Wenn er merkt, dass er ein Wochenende nicht bestreiten kann oder es irgendwo Probleme gibt, dann ist er der Erste, der von alleine aufhört."

Klarheit wird nach den Trainings am Samstag herrschen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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