MotoGP: Marc Marquez jubelt über "Decima"

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Einfach unglaublich! Marc Marquez bleibt der Zweirad-König von Deutschland.

Der 26-jährige Spanier feiert auf dem Sachsenring seine "Decima". Nach der klassenübergreifenden zehnten Pole Position sichert sich der MotoGP-Champion auch den zehnten Sieg auf der Rennstrecke nahe Chemnitz.

Marquez, der im neunten Saison-Rennen - bei drei zweiten Plätzen und einem Ausfall - über den bereits fünften Sieg jubelt, baut seine WM-Führung vor der Sommerpause ordentlich aus, er liegt nun 58 Punkte vor Andrea Dovizioso, der sich als Fünfter auch hinter seinem Ducati-Teamkollegen Danilo Petrucci einordnen muss.

Maverick Vinales (ESP/Yamaha) erobert hinter dem Honda-Pilot Rang zwei vor Cal Crutchlow (GBR/Honda).

Rins schmeißt nächsten Top-Platz weg

Dabei legt Marquez eigentlich einen schlechten Start hin und muss seine Führung auf den ersten Metern abgeben. Weil der Spanier auf seiner Honda aber später auf der Bremse steht als Fabio Quartararo, erobert der Polesetter den ersten Platz schon in der ersten Kurve zurück.

Der Rookie, der zuletzt häufig vorne mitmischte, muss nach einem Sturz überdies frühzeitig aufgeben und geht diesmal leer aus.

Danach ist es vorbei mit Spannung, zumindest, was den Sieg betrifft: Marquez fährt auf seiner Lieblingsstrecke auf und davon und dem Erfolg fehlerfrei entgegen.

Alles andere als fehlerfrei präsentiert sich wie schon in Assen, als er in Führung liegend stürzte, Suzuki-Pilot Alex Rins: Der Spanier schmeißt seine Maschine diesmal auf Rang zwei liegend in den Kies und erlebt seine zweite persönliche Tragödie en suite.

Dovizioso muss sich geschlagen geben

Das spannendste Duell erleben die Zuschauer hinter der eigentlichen Spitze, wo die Werks-Ducatis von Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci sowie die Kunden-Maschine von Jack Miller und die Suzuki von Joan Mir um die Plätze abseits des Podiums fighten. Am Ende hat mit Petrucci die "Nummer zwei" der Roten die Nase vorn und kostet Dovizioso weitere wichtige WM-Punkte.

Valentino Rossi hat weiterhin nichts mit den absoluten Spitzenplätzen zu tun und setzt seine schlechte Form mit einem achten Platz fort.

Positiv für die Fans in Deutschland: Stefan Bradl, Ersatzmann für Jorge Lorenzo bei Honda, freut sich über Platz zehn. Damit ist dem Test- und Ersatzfahrer im ersten Einsatz ein Top-10-Platz gelungen, auf den der verletzte Spanier seit seinem Wechsel zu Honda noch vergeblich wartet.

Für KTM fährt Pol Espargaro auf Rang 12, Johann Zarco stürzt in der dritten Runde ebenso wie Miguel Oliveira auf der Kunden-Maschine. Der portugiesische Tech3-Pilot fährt zumindest weiter und kommt auf Platz 18 an. Hafizh Syarhin auf der zweiten Tech3 verpasst die Punkte als 16. um knapp vier Sekunden.

Textquelle: © LAOLA1.at

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