Spielberg-Pole! KTM "fängt langsam an zu fliegen"

Aufmacherbild Foto: © getty
 

KTM greift dank "Pole für Pol" nach dem erstem Heimsieg in Spielberg. Pol Espargaro nimmt den Grand Prix der Steiermark erstmals von ganz vorn in Angriff und darf sich dank einigen Respektabstands von Andrea Dovizioso, der nur als Achter ins Rennen gehen wird, auch über einen klaren Vorteil freuen.

Die nur neunte Quali-Zeit war selbst für den am Samstag oft zurückhaltenden, dreifachen Österreich-Sieger ein mageres Ergebnis, obwohl bei hochsommerlichen Bedingungen ideale Verhältnisse am Red Bull Ring herrschten. Sonntag könnte es freilich regnen. Zudem lagen die Top-12 in der Quali nicht einmal sechs Zehntelsekunden auseinander.

Für Ducati könnte am Sonntag (14:00 Uhr /LIVE auf ServusTV) eine große Siegesserie zu Ende gehen. Die Italiener sind seit der Rückkehr der MotoGP nach Spielberg (2016) ungeschlagen, drei der bisher fünf Siege in Serie hat Dovizioso geholt. Womöglich vertraut "Desmodovi" nicht nur auf die Power seines Bikes, sondern auch die spezielle Startvorrichtung (Ride Height System), die seine Desmosedici 2020 hinten absenken kann.

(Text wird unter dem VIDEO fortgesetzt)

Pol von Pole überwältigt

Auf dem Papier hat aber Espargaro nun die besten Karten auf den Sieg im zweiten Österreich-Rennen innerhalb einer Woche. Er würde mit seinem Premierenerfolg in der "Königsklasse" nicht nur ein Luxus-Auto gewinnen, sondern vor allem auch die Ducati-Serie auf dem Powerkurs in Österreich beenden.

"Unglaublich. Ich habe auf die erste oder zweite Reihe gehofft und nicht gedacht, dass wir die Pole schaffen", freut sich Espargaro. "Ich habe davor viel zu viele Fehler gemacht", gesteht der Spanier. "Das jetzt hat das ganze Team verdient."

"In Spielberg aus der ersten Reihe zu starten ist superwichtig", sieht er sich in einer idealen Position für seinen ersten MotoGP-Sieg. Dass Dovizioso so weit hinten startet, findet Espargaro "gut". "Denn die Ducatis sind vor allem am Anfang, wenn die Reifen noch frisch sind, am schwierigsten zu überholen."

Espargaro "war schon sehr unter Druck"

Espargaro hat die österreichische RC16 über Jahre maßgeblich mitentwickelt und war deshalb umso frustrierter, dass nicht er, sondern MotoGP-Rookie Binder in Brünn den ersten GP-Sieg für KTM geholt hat.

Sportdirektor Pit Beirer freut sich daher vor allem für Espargaro. "Er war doch schon sehr unter Druck."

Für KTM sei das ein weiterer Meilenstein, so Beirer. "Unglaublich. Unser Projekt fängt langsam an zu fliegen."

Textquelle: © APA/LAOLA1.at

DTM - Philipp Eng hadert am Lausitzring: "Das war nix!"

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare