Pol von Pole überwältigt
Auf dem Papier hat aber Espargaro nun die besten Karten auf den Sieg im zweiten Österreich-Rennen innerhalb einer Woche. Er würde mit seinem Premierenerfolg in der "Königsklasse" nicht nur ein Luxus-Auto gewinnen, sondern vor allem auch die Ducati-Serie auf dem Powerkurs in Österreich beenden.
"Unglaublich. Ich habe auf die erste oder zweite Reihe gehofft und nicht gedacht, dass wir die Pole schaffen", freut sich Espargaro. "Ich habe davor viel zu viele Fehler gemacht", gesteht der Spanier. "Das jetzt hat das ganze Team verdient."
"In Spielberg aus der ersten Reihe zu starten ist superwichtig", sieht er sich in einer idealen Position für seinen ersten MotoGP-Sieg. Dass Dovizioso so weit hinten startet, findet Espargaro "gut". "Denn die Ducatis sind vor allem am Anfang, wenn die Reifen noch frisch sind, am schwierigsten zu überholen."
Espargaro "war schon sehr unter Druck"
Espargaro hat die österreichische RC16 über Jahre maßgeblich mitentwickelt und war deshalb umso frustrierter, dass nicht er, sondern MotoGP-Rookie Binder in Brünn den ersten GP-Sieg für KTM geholt hat.
Sportdirektor Pit Beirer freut sich daher vor allem für Espargaro. "Er war doch schon sehr unter Druck."
Für KTM sei das ein weiterer Meilenstein, so Beirer. "Unglaublich. Unser Projekt fängt langsam an zu fliegen."