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Suzuki jubelt in Jerez - WM-Leader stürzt

Japaner feiert zweiten Sieg. WM-Leader Arenas landet im Kiesbett. Kofler mit Bestleistung.

Suzuki jubelt in Jerez - WM-Leader stürzt Foto: © getty

Tatsuki Suzuki gewinnt am Sonntag beim Grand Prix von Andalusien in Jerez das Moto3-Rennen. Der japanische Pole-Setter jubelt auf seiner Honda vor John McPhee (GBR/+0,064 Sek.) und Celestino Vietti (ITA/+0,134) über seinen zweiten GP-Sieg nach Misano im Vorjahr.

Der zweifache Saisonsieger Albert Arenas kommt schwer zu Sturz. Der Spanier rutscht acht Runden vor Schluss in Kurve 11 weg, fliegt mit seiner KTM durchs Kiesbett und wird ins Medical Center gebracht, aus dem schnell Entwarnung kommt. Seine WM-Führung behält Arenas dennoch.

Mit 50 Punkten liegt der 23-jährige KTM-Pilot aus Girona nach drei von 14 Saison-Rennen - der Moto3-Saison-Auftakt erfolgte noch vor der Corona-Zwangspause am 8. März in Katar - sechs Zähler vor Suzuki und deren zehn vor McPhee.

Grund zur Freude hat auch der Österreicher Maximilian Kofler. Der 19-Jährige fährt mit Rang 18 sein bisher bestes WM-Ergebnis ein.

"Noch anstrengender als letzte Woche"

Von Startplatz 24 kämpft sich Kofler im Laufe des 22 Runden langen Rennens nach vorne und zieht zufrieden Resümee: "Ich habe insgesamt den Rückstand auf den Sieger (im Vergleich zur Vorwoche/Anm.) um fast zehn Sekunden verkürzen können, und das, obwohl das Renntempo der vorderen Gruppe noch schneller war als vorige Woche", berichtet der Attnang-Puchheimer aus Andalusien, wo er zum dritten Mal in dieser Saison die Zielflagge sah. 

Von der Hitzeschlacht am Circuito de Jerez zeigt sich der junge Österreicher gezeichnet: "Das Rennen heute war noch viel anstrengender als das letzte Woche."

"Die Dichte in der Moto3-WM ist enorm, aber bei den beiden Rennen nach der viermonatigen Pause haben wir gute Schritte nach vorne gemacht", zeigt sich Kofler mit seiner Entwicklung in seiner ersten vollen Saison als Fixstarter in der Moto3 zufrieden.

Dennoch erhofft sich der Österreicher in den nächsten Rennen eine weitere Steigerung. "Es muss weiter in Richtung der nächsten Gruppe und damit der Punkteränge gehen", blickte Kofler voraus. In Jerez fehlten auf seinen ersten WM-Punkt 13 Sekunden.

Die nächste Chance auf Punkte hat Kofler in 14 Tagen beim Grand Prix der Tschechischen Republik in Brünn, ehe gleich an den Wochenenden danach zweimal ein Heim Grand Prix auf den Oberösterreicher wartet. Denn von 14. - 23. August gastiert die Motorrad-WM in Spielberg am Red Bull Ring.

 

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